MELCHSEE-FRUTT: Beschwerdeführer müssen sich in Geduld üben

Die Regierung will im Herbst über die Beschwerden zur Tourismusabgabe entscheiden. Eingegangen sind vier.

Red
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Der Bonistock auf der Melchsee-Frutt im Winter. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Der Bonistock auf der Melchsee-Frutt im Winter. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

«Wir warten noch immer gespannt auf den Entscheid der Regierung», erklärte Vorstandsmitglied Kurt Zumbrunn an der Generalversammlung der IG Melchsee-Frutt Freunde. Im Auge hatte er die Beschwerde der Interessengemeinschaft gegen die Handhabung der Tourismusabgabe im revidierten Obwaldner Tourismusgesetz. Eine erste so genannte Pilot-Beschwerde im Namen eines IG-Mitgliedes war im Dezember 2013 vom Volkswirtschaftsdepartement abgelehnt worden, worauf sie von der IG an den Gesamtregierungsrat weitergezogen wurde. Gerügt wird, dass Eigentümer von Zweitwohnungen oder ihre Dauermieter einer Tourismusabgabe unterstellt seien, für welche sei keinerlei Gegenwert erhielten. Ausserdem wird die Ungleichbehandlung von Eigentümern bemängelt, je nachdem sie den steuerlichen Wohnsitz in Obwalden haben oder nicht.

Entscheide der Regierung in dieser Sache sind im Herbst zu erwarten, erklärt der Obwaldner Landschreiber Stefan Hossli auf Anfrage.