MELCHSEE-FRUTT: Cosmos kommt, frisst – und rennt davon

Bis auf 20 Zentimeter kamen die Häscher am Freitag auf der Frutt an Cosmos heran – zu früh gefreut: Das flinke Rentier ist viel zu schnell für seine Verfolger.

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Flinker Cosmos: Die Zivilschützer blieben chancenlos. (Bild Niklaus Wächter)

Flinker Cosmos: Die Zivilschützer blieben chancenlos. (Bild Niklaus Wächter)

Rentier Cosmos hält seine Häscher weiter auf Trab. Dem Chef von Melchsee-Frutt-Tourismus, Karl Langensand, kanns recht sein. Cosmos ist das beste, was dem Skigebiet passieren konnte: Die Melchsee-Frutt ist in aller Munde. Währenddessen versucht Rentier-Besitzer André Fischer täglich, den Ausreisser einzufangen. Ohne Erfolg. «Gestern kam Cosmos bis auf 20 Zentimeter an uns ran», erzählt Fischer, dessen Taktik es ist, das Tier mit Futter anzulocken. Doch kaum hat Cosmos Gefahr gewittert, macht er auch schon wieder rechtsumkehrt.

Am Donnerstag sorgten auf der Melchsee-Frutt einige Zivilschützer für Aufsehen, als sie versuchten, das entwischte Rentier auf ihren Ski einzufangen. Wie «Blick» berichtete, handelte es sich dabei um Zivilschützer, die zum Präparieren der Piste für den gestrigen Nachtslalom aufgeboten waren. «Das war unsinnig», sagt Wildhüter Hans Spichtig. «Es bringt nichts, das Tier mit einer Armee von Skifahrern zu jagen. So erschreckt man es nur.»

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.