Melchsee-Frutt
Das Nachwuchsrennen startete mit frischem Neuschnee

Der Obwaldner Schneesportverband veranstaltete am Wochenende ein Interregio-Ski-Rennen am Cheselenhang.

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An denselben beiden Renntagen wie auf dem weltbekannten Chuenisbergli in Adelboden fand am Samstag ein Riesenslalom und am Sonntag ein Slalomrennen am Cheselenhang auf der Melchsee-Frutt statt.

Janine Annen vom BOSV brettert den Riesenslalom auf Melchsee-Frutt runter.

Janine Annen vom BOSV brettert den Riesenslalom auf Melchsee-Frutt runter.

Bild: PD

Der Obwaldner Schneesportverband (OSV) organisierte mit Unterstützung der Sportbahnen Melchsee-Frutt und vieler erfahrenen Helfer diesen Anlass für die Nachwuchssportler der Region Mitte. Laut dem OSV wurden ansprechende Leistungen gezeigt und zukunftsversprechende Kurven auf die Rennpiste gefahren.

Die fleissigen Helferinnen und Helfer wurden am Samstagmorgen nicht verschont und mussten den in der Nacht gefallenen Neuschnee vor Rennstart von der Ideallinie wegbringen. Unter der Leitung von Meck Zurfluh war die Piste bei Rennstart in einem guten Zustand und hielt bis zum letzten Fahrer.

Schneegestöber am Sonntagmorgen

Die qualifizierten Fahrerinnen und Fahrer der vier Verbandsgebiete, Zentralschweizer Schneesportverband ZSSV, Zürcher Schneesportverband ZSV, Berner Oberländischer Skiverband BOSV und Schneesport Mittelland-Nordwestschweiz SSM, durften an den beiden Interregio-Rennen auf dem Cheselenhang starten. Die 61 jungen U16-Rennfahrerinnen und -fahrer starteten auf einer guten, anspruchsvollen Rennpiste am Samstag für den Riesenslalom oberhalb der Fruttstrasse, welche sich dann auch nach der Kurssetzung als spektakulärer Übergang herausstellte und so den Fahrerinnen und Fahrern alles abverlangte.

Bei den Mädchen gewann das Rennen Zehnder Shaienne (SSM) vor Frei Allegra (ZSV) und Zehnder Leandra (SSM). Bei den Knaben siegte Ritschart Lorin vor Künzi Josua, beide vom BOSV, und Wiget Roman vom ZSV. Die anspruchsvolle Piste forderte die Rennfahrerinnen und Rennfahrer besonders und diese mussten ihr Können voll unter Beweis stellen, fand das Rennen doch auf dem gleichen Hang wie die vergangenen Europacup-Rennen statt. Weiter stellten sich die Athletinnen und Athleten des Obwaldner Schneesportverbands als Vorfahrerinnen und Vorfahrer sowie als Rutscher unter Beweis, ist doch der Cheselenhang ihr Heimtrainingshang auf Melchsee-Frutt.

Am Sonntag beim Slalom starteten die ersten Fahrerinnen noch im Schneegestöber, Petrus meinte es jedoch gut und so konnten bei guter Sicht und fairen Bedingungen die zwei Slalomläufe gefahren werden. Hier konnte Zehnder Shaienne vor ihrer Zwillingsschwester Leandra (beide SSM) und der Dritten Wenger Fabienne (BOSV) das Rennen gewinnen. Bei den Knaben siegte Schwizgebel Tim vor Däpp Silas und dem drittplatzierten Ritschart Lorin. Alle drei starteten für den BOSV. (nke)

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