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MELCHSEE-FRUTT: Durchführung der Winteruniversiade kostet rund 39 Millionen Franken

Die Zentralschweiz ist Gastgeberin der Winteruniversiade 2021. Die Frutter Europacuprennen vom Wochenende boten im Rahmenprogramm Gelegenheit, mehr über den Anlass zu erfahren.
Robert Hess
Vorbereitungen zum FIS-Europacup Damen Nachtslalom. (Bild: Robert Hess (Melchsee-Frutt, 26. Januar 2018))

Vorbereitungen zum FIS-Europacup Damen Nachtslalom. (Bild: Robert Hess (Melchsee-Frutt, 26. Januar 2018))

Robert Hess

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Auf der Frutt wurden am vergangenen Donnerstag und Freitag Slalomrennen auf der Stufe Europacup durchgeführt. Der Obwaldner Bildungsdirektor Franz Enderli, Co-Präsident der Internationalen Skirennen Melchsee-Frutt, kündigte am Freitagnachmittag in diesem Rahmen auf der Stöckalp Informationen zur Winteruniversiade 2021 aus erster Hand an. Vermittler der direkten Botschaft an die gut 70 Sponsorenvertreter, Behördenmitglieder und weitere Gäste war Beat Hensler, Konferenzsekretär der Zentralschweizer Regierungskonferenz und OK-Mitglied des Grossanlasses vom 21. bis 31. Januar 2021.

Dann und wann habe man in den vergangenen Jahren dieses oder jenes über die Winteruniversiade Luzern-Zentralschweiz gehört oder gelesen, doch «so genau weiss man nicht, wer da teilnimmt und wo die Wettkämpfe in drei Jahren durchgeführt werden», monierte einer der Besucher vor Beginn des traditionellen Gästeanlasses. «Obwohl auf der Frutt auch ein Alpin-Rennen durchgeführt wird?», lautete seine Frage, wohl stellvertretend für viele andere Besucher.

1600 Athleten aus 50 Ländern erwartet

Referent Beat Hensler brachte die Sache rasch auf den Punkt. «Es wird ein toller Anlass für Luzern und die übrige Zentralschweiz», sagte er. «Die Winteruniversiade ist nach den Olympischen Winterspielen weltweit der zweitgrösste Multisport-Anlass im Winter, der grösste für Studierende. Es nehmen über 1600 Athleten und Athletinnen teil, zusammen mit dem Betreuerstab sind es rund 2500 Personen», fuhr er fort. Startberechtigt seien Studenten an Fachhochschulen und Universitäten im Alter von 17 bis 25 Jahren. «Es sind jeweils Studierende von über 540 Hochschulen aus 50 Ländern dabei», so Hensler. 2019 findet die Winteruniversiade in Krasnoyarsk (Russland) statt.

Fest steht, dass auf Melchsee-Frutt im Rahmen der Winteruniversiade keine Rennen stattfinden. Ski Alpin wird auf dem Stoos durchgeführt. In Engelberg sind Curling, Freestyle Skiing und Snowboard angesagt. Aufs Skispringen habe das OK verzichtet, da die Engelberger Schanze zu schwierig für das Niveau der Wettkämpfer sei, erklärte Hensler. Weitere Orte für die Wettkämpfe sind Andermatt/Realp (Biathlon), Einsiedeln (Skilanglauf), Luzern (Eiskunstlaufen, Short Track Speed Skating) sowie Zug und Sursee (Eishockey Männer und Frauen). Bei der Vergabe der Austragungsorte habe das OK auf bestehende Infrastrukturen gesetzt. Keine Wettkämpfe finden in Nidwalden statt. Dort sollen Nebenanlässe durchgeführt werden. Gastgebende Stadt ist Luzern, es wird kein «olympisches Dorf geben», erklärte Hensler. Es seien Hotelunterkünfte vorgesehen.

Kostenschätzung rund 39 Millionen

Für die Durchführung der Winteruniversiade 2021 rechnet das Organisationskomitee heute mit Kosten von rund 39 Millionen Franken. Davon entfallen total 13 Millionen Franken auf die Zentralschweizer Kantone. Der Bund soll sich gemäss Nationalratsbeschluss ebenfalls an den Kosten beteiligen, mit 14 Millionen Franken. Die übrigen Kosten sollen von privater Hand über das Sponsoring gewährleistet werden. «Und wir werden sehr viele freiwillige Helfer und Helferinnen brauchen», führte Referent Beat Hensler am Freitag aus.

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