MELCHSEE-FRUTT: Eine Seilbahnkabine auf unüblicher Talfahrt

Die Kabine der Bonistock-Bahn verreiste am Montag talwärts. Ein seltenes Bild: Sie wurde mit einem Heli zu Tal geflogen.

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Die Gondel der Bonistock-Bahn nach ihrem Helikopterflug bei der Talstation Stöckalp. (Bild Primus Camenzind/Neue OZ)

Die Gondel der Bonistock-Bahn nach ihrem Helikopterflug bei der Talstation Stöckalp. (Bild Primus Camenzind/Neue OZ)

Die Luftseilbahn Distelboden-Bonistock ist seit 1976 in Betrieb. Die Anlage ist als Pendelbahn konzipiert und verfügt nur über eine Kabine. Für die erste Generalrevision musste die 60 Personen fassende Kabine am Montag-Nachmittag ins Sarneraatal transportiert werden.

Ein Heli der Rotex Helicopter AG aus Giswil flog die über 1,5 Tonnen schwere Kabine an einem gut 30 Meter langen Gehänge von der Hochalp Melchsee-Frutt nach Stöckalp (siehe Bild unten, Bild von Primus Camenzind/Neue OZ). Von dort führte ein LKW-Spezialtransport über die enge Melchtalerstrasse nach Alpnach. Karl Langensand vom Tourismusverein Melchsee-Frutt beziffert die Kosten für den Hin- und Rücktransport auf mehrere tausend Franken.

Im Zusammenhang mit der Generalrevision der gesamten Anlage wird die Betriebsbewilligung und die Konzession um 25 Jahre verlängert. Zum Sommersaisonstart am 12. Juni wird die Kabine wieder im Einsatz sein.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.