MELCHSEE-FRUTT: Kurhaus-Prozess: Fortsetzung am Obergericht

Die beiden ehemaligen Chefs des Sporthotels Kurhaus gehen vor Obergericht. Sie akzeptieren ein Urteil des Kantonsgerichtes nicht.

Drucken
Teilen
Die Brandruine des Hotels Kurhaus im April 2004. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Die Brandruine des Hotels Kurhaus im April 2004. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Der ehemalige Geschäftsführer und der Hoteldirektor des im Januar 2004 abgebrannten Sporthotels Kurhaus auf Melchsee-Frutt wollen ein Urteil des Kantonsgerichts Obwalden nicht akzeptieren. Sie haben ans Obergericht appelliert.

Ende Juni hatte das Kantonsgericht den heute 65-jährigen Geschäftsführer des Hotels wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger einfacher Körperverletzung zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 130 Franken verurteilt. Der zweite Angeklagte, der 66-jährige damalige Hoteldirektor, wurde wegen fahrlässiger einfacher Körperverletzung zu einer bedingten Geldstrafe von 15 Tagessätzen zu je 80 Franken verurteilt. Den beiden wurde Sorgfaltspflichtverletzung vorgeworfen, weil sie die Funktion der Brandmeldeanlage nicht überprüft hatten.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.