MELCHSEE-FRUTT: Pflug kämpft sich durch Schneemassen

Auf Melchsee-Frutt fressen sich derzeit ein Schneepflug und eine Fräse durch bis zu drei Meter Schnee. Bauten stehen an.

Merken
Drucken
Teilen
Die Strassen auf der Frutt werden für Lastwagen und Bagger freigeräumt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Strassen auf der Frutt werden für Lastwagen und Bagger freigeräumt. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Ein Pistenfahrzeug mit montiertem Pflug und einer Schneefräse bahnen sich diese Tage durch den tiefen Schnee auf Melchsee-Frutt. Zwei Arbeiter der Sportbahnen haben die Aufgabe gefasst, die rund 8 Kilometer lange Strasse von der Stöckalp (1080 m.ü.M) bis hinauf zum Melchsee (1920 m.ü.M) freizulegen.

«Im oberen Teil der Strasse müssen sie sich durch bis zu drei Meter Schnee arbeiten», sagt Toni von Rotz, technischer Leiter der Sportbahnen Melchsee-Frutt. Auf der Stöckalp hingegen hat der Frühling mit seinen ersten Blumen bereits Einzug gehalten.

Baubeginn des neuen Hotel Frutt
Zwei Projekte haben die Schneeräumung auf Beginn des Monats Mai vorangetrieben: Das Elektrizitätswerk Obwalden will demnächst den Melchsee absenken, um den Damm zu sanieren. Ferner steht demnächst der Baubeginn des Hotels Frutt Lodge & Spa an. Dieses Hotel soll an der Stelle des 2004 abgebrannten Sporthotels Kurhaus aufgebaut werden und dereinst maximal 120 Gäste beherbergen können.

Ferienhausbesitzer profitieren
«Die Schneeräumung der Strasse dauert voraussichtlich 150 Arbeitsstunden und wird zwischen 7000 und 10 000 Franken kosten», schätzt von Rotz. Hinzu kommt die Schneeräumung an der Baustelle des zukünftigen Hotels Frutt Lodge & Spa. Die Strasse von der Stöckalp bis auf die Frutt soll voraussichtlich ab kommenden Montag für den Bauverkehr freigegeben werden. «Zudem dürfen auch die Besitzer von Häusern ab diesem Datum die Strasse wieder benutzen», ergänzt von Rotz.

Bei der Auskunftsstelle der Sportbahnen können sie sich über die aktuellen Strassenverhältnisse erkundigen, falls es in den nächsten Wochen nochmals bis in tiefere Zonen schneien sollte.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.