MELCHSEE-FRUTT: Rechtsanwalt begründet seine Einsprache

Für den Bau eines neuen Hauses für Hotelangestellte auf der Frutt zeichnet sich eine Lösung ab. Streitpunkte aber bleiben bestehen.

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Die beiden vorderen Gebäude sollen dem Personalhaus weichen. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Die beiden vorderen Gebäude sollen dem Personalhaus weichen. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Nachdem ein erstes Projekt an Einsprachen gescheitert ist, kann die Hotel Frutt Lodge & Spa AG das dringend benötigte Personalhaus an einem neuen Standort bauen. Voraussetzung ist aber, dass die Versammlung der Kernser Alpgenossenschaft ausserhalb der steinernen Brücke am 24. November Ja zum Verkauf von 1000 Quadratmetern Land sagt.

Weshalb wurde aber eigentlich Einsprache gegen die Zonenplanänderung von der Alpwirtschaftszone in die Ferienhauszone erhoben? Der Luzerner Rechtsanwalt Marc Kaeslin ist einer der Einsprecher und begründet sein Vorgehen. «Bei der ersten öffentlichen Auflage der geplanten Zonenplanänderung im Frühling 2009 ist mir vollends bewusst geworden, dass Korporation und Einwohnergemeinde auf dem widerrechtlich aufgeschütteten Gebiet westlich der bestehenden Überbauung weitere Häuser planen», sagte Kaeslin auf Anfrage. Das wollte er nicht akzeptieren, denn das gewachsene Terrain sei um viele Meter tiefer gelegen.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.