MELCHSEE-FRUTT: Schaden ist viel grösser als angenommen

Der Brand setzte dem «Glogghuis» stark zu. Trotz widriger Umstände öffnet das Hotel am Samstag seine Türen – dank viel Einsatz und harter Arbeit.

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Albert von Deschwanden im Glogghuis-Hallenbad, dem noch die neue Decke fehlt. (Bild Corinne Glanzmann)

Albert von Deschwanden im Glogghuis-Hallenbad, dem noch die neue Decke fehlt. (Bild Corinne Glanzmann)

«Es gibt noch sehr viel zu tun», sagt Albert von Deschwanden zum Fortschritt der Bauarbeiten an seinem Hotel nach dem Brand vor rund eineinhalb Monaten. «Nichtsdestotrotz schaffen wir es, die Sommersaison pünktlich am Samstag zu eröffnen.» Bereits zwei Tage nach dem Brand habe man mit den entsprechenden Arbeiten beginnen können. Nebst der Glogghuis-Küche, in die das Löschwasser der rasch angerückten Feuerwehr abfloss, nahmen besonders drei Zwei-Zimmer-Appartements sowie das Hallenbad Schaden durch Feuer und Rauch.

«Es musste alles rausgerissen werden. Die Zimmer werden noch bis Ende Juli vollständig renoviert», so von Deschwanden weiter. Davon sollen die bald anreisenden Gäste jedoch nichts mitbekommen, da die Arbeitsstätte gut vom Rest des Hotels abgeschottet werden könne. Einzig auf die Benützung des Hallenbads müsse noch rund eine Woche verzichtet werden: «Wir haben Lieferschwierigkeiten mit der neuen Decke.»

«Der Schaden ist enorm gross», sagt von Deschwanden weiter. Besonders viele Wände hätten ersetzt werden müssen und auch die Lüftung in der Küche, wo es ebenfalls eine neue Decke brauche. Unter dem Strich sei nicht länger von einer sechs-, sondern einer siebenstelligen Schadenssumme die Rede. Einen genaueren Betrag will der 62-jährige Hotelier nicht nennen.