Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

MELCHSEE-FRUTT: Skihaus zehrt an den Ressourcen

Das Skihaus des Skiclubs Flüeli-Ranft soll nach neun Jahren wieder verkauft werden. Der Vorstand erhofft sich Aufwind für den Verein.
Der Skiclub Flüeli-Ranft sucht einen neuen Besitzer für das Skihaus auf Melchsee-Frutt. (Bild: PD)

Der Skiclub Flüeli-Ranft sucht einen neuen Besitzer für das Skihaus auf Melchsee-Frutt. (Bild: PD)

Das Ergebnis der ausserordentlichen Generalversammlung im November fiel glasklar aus: Von 102 anwesenden Mitgliedern stimmten 92 für den Verkauf des Skihauses, 8 für die Sanierung, und 2 enthielten sich der Stimme. «Ich höre immer wieder, es sei die richtige Entscheidung ge­wesen», berichtet Sabrina Beckerbauer, die als Kassierin für den Skiclub Flüeli-Ranft spricht. Denn einen Präsidenten hat der Skiclub derzeit nicht.

«Eigentlich haben wir zwei Probleme», bringt es Sabrina Beckerbauer auf den Punkt: «Dem Verein fehlen Leute für Ämter und Veranstaltungen, und am Skihaus fallen in den kommenden Jahren grosse Sanierungen an.» An der ordentlichen Generalversammlung im Mai und einer Orientierung im Oktober hatte der Vorstand seine Mitglieder darüber in Kenntnis gesetzt.

Investitionen von rund 400'000 Franken nötig

Die Sanitär- und Elektroanlagen sowie die Gästeküche müssen saniert werden, um den Betrieb weiter zu gewährleisten. Auch brauche es eine Hauswartswohnung. In den vergangenen Jahren konnten zwar die notwendigen Erträge erwirtschaftet werden für Finanzierung und Unterhalt, für die anfallende Sanierung bräuchte es jedoch Investitionskosten von rund 400 000 Franken.

2008 hat der Verein das Haus erworben, waren da die Renovationen nicht schon absehbar? War der Kauf am Ende eine Fehlinvestition? «Wir haben das versucht und gemerkt, dass es so, wie wir aufgestellt sind, nicht funktioniert», sagt die Kassierin offen. Und vergleicht mit dem be­nachbarten Skihaus des Skiclubs Kerns. Es sei eben eine andere Ausgangslage, wenn ein Haus schon abbezahlt sei und die Gelder in die Klubkasse fliessen. «Ein Fehler wäre es gewesen, wenn wir es damals nicht gekauft und nicht probiert hätten», findet Beckerbauer.

«Natürlich ist es traurig und einschneidend, dass wir das ‹Schi­ huis› jetzt verkaufen müssen», betont sie. «Ich sehe darin aber auch eine Chance für den Skiclub. Wir können uns so auf unsere Klubaktivitäten konzentrieren. Das Betreiben des Hauses ist eine extreme Belastung für den Verein und hat viel Zeit beansprucht.»

Für diese Saison ändere sich aber noch nichts: Klubweekends und JO-Lager fänden noch am gleichen Ort statt. Ein Verkaufstermin stehe noch nicht fest. Allerdings hätten sich bereits Interessenten aus den Reihen des Vereins gemeldet. Der Skiclub betreibt das Haus so lange im gewohnten Rahmen, bis sich ein Käufer gefunden hat.

Marion Wannemacher

<span class="mail_autor">marion.wannemacher@</span>obwaldnerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.