Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

MELCHSEE-FRUTT: Skirennpiste wird immer beliebter

Die Verantwortlichen der Skirennen auf der Melchsee-Frutt haben ihre Pisten im Griff. So gut, dass sich deutlich mehr Athletinnen für nächste Woche angemeldet haben.
Philipp Unterschütz
Blick auf die Rennpiste am Cheselenhang. (Bild: Robert Hess (Melchsee-Frutt, 12. Januar 2014))

Blick auf die Rennpiste am Cheselenhang. (Bild: Robert Hess (Melchsee-Frutt, 12. Januar 2014))

Philipp Unterschütz

<span class="mail_autor">philipp.unterschuetz@obwaldnerzeitung.ch</span>

Zwei spannenden Renntagen auf der Melchsee-Frutt steht nichts mehr im Weg – sofern das Wetter kommenden Donnerstag und Freitag mitspielt. «Die Schneekontrolle, die der Schweizer Skiverband für den Internationalen Skiverband FIS durchführt, hat bereits stattgefunden. Die Verhältnisse wie Schneehöhe und Kompaktheit des Schnees sind für gut befunden worden», freut sich Martin Ming, Co-Präsident der Internationalen Skirennen Melchsee-Frutt. Trotz zeitweiligem Regen in den vergangenen Tagen präsentiere sich das Renngelände am Cheselenhang in sehr gutem Zustand.

Seit gestern Abend laufen die Materialtransporte, am Montag beginnt die aufwendige Pistenpräparierung. «Mit Pistenfahrzeugen werden alle 10 Zentimeter Wasser Injektionen gemacht, die dann gefrieren und die Piste hart machen», erklärt Martin Ming. Man habe 20 Leute im OK und es seien täglich rund 40 Helferinnen und Helfer im Einsatz. An den Renntagen selber arbeiten rund 100 Personen mit. Sorgen über die eher schlechten Wetterprognosen der nächsten Tage macht sich Martin Ming wenig. «Es muss einfach während der Rennen stimmen, ansonsten haben das die motivierten Helferinnen und Helfer im Griff.» Auch die momentan akute Lawinengefahr in den Bergen sei kein Thema, weil die Piste im Waldbereich liegt.

Zwei Aufsteigerinnen aus dem Weltcup am Start

Die administrative Arbeit sei erledigt, sagt Martin Ming. Jetzt laufe noch die Anmeldefrist für die Teilnehmerinnen und die Zuteilung der Unterkünfte. «Wir haben uns ganz offensichtlich einen guten Namen geschaffen», freut sich der Co-Präsident, dass bis dato 95 Fahrerinnen aus 16 Nationen angemeldet sind, über 10 Prozent mehr als vergangenes Jahr. «Da sorgten wir für super Verhältnisse und haben dafür auch viele Komplimente von Fahrerinnen und Trainern bekommen», erklärt Ming das Interesse. «Für die Athletinnen sind ein starkes Teilnehmerfeld und gute Verhältnisse die entscheidenden Kriterien.» 35 der angemeldeten Fahrerinnen seien an den kürzlichen Weltcup-Slaloms in Flachau und in Kranjska Gora gefahren. Aus der Schweiz sind unter anderem Rahel Kopp, Aline Danioth und Carole Bissig gemeldet. Bissig dürfte nach ihrem 17. und 18. Rang in den beiden Weltcup-Rennen zu den Favoritinnen am Cheselenhang gehören.

Auch wenn Martin Ming schon etliche Rennen mitorganisiert hat, eine leichte Unruhe verspürt er trotzdem. «Eine gewisse Nervosität gehört dazu, das muss so sein. Aber es macht es viel einfacher, wenn man weiss, dass ein erfahrenes, eingespieltes und motiviertes Team am Werk ist.» Zu hoffen sei jetzt vor allem, dass viele Zuschauer den Weg an die Rennen finden. «Optisch nehmen die Fahrerinnen die Zuschauer während der Fahrt zwar nicht wahr. Aber akustisch können sie natürlich für grossen Ansporn sorgen.»

Hinweis

FIS-Europacup Tagslalom Damen am Donnerstag, 25. Januar (1. Lauf 14 Uhr, 2. Lauf 16.30 Uhr). FIS-Europacup Nachtslalom Damen am Freitag, 26. Januar (1. Lauf 17.30, 2. Lauf 20 Uhr). Skipass Europacup mit Eintritt & Bratwurst 15 Franken (Do ab 12 Uhr, Fr ab 16 Uhr). www.nachtslalom.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.