MELCHSEE-FRUTT: Zwei Schuldsprüche im «Kurhaus»-Prozess

Fünfeinhalb Jahre nach dem Brand des Hotels Kurhaus auf Melchsee-Frutt mussten sich der Geschäftsführer und der Direktor vor Gericht verantworten. Beide wurden schuldig gesprochen.

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Viel war vom Hotel Kurhaus nicht übrig geblieben. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Viel war vom Hotel Kurhaus nicht übrig geblieben. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Angeklagt waren der heute 65-jährige Geschäftsführer der Sporthotel Kurhaus Frutt GmbH sowie der 66-jährige ehemalige Direktor des Hotels. Den beiden wurde von der Staatsanwältin sowie von zwei Straf- und Zivilklägern die Verletzung der Sorgfaltspflicht vorgeworfen. Gemäss den Untersuchungsergebnissen hatte die Brandmeldeanlage des Hotels in der Nacht auf den 20. Januar 2004 nicht richtig funktioniert.

Das Kantonsgericht Obwalden hat nun den Geschäftsführer der Sporthotel Kurhaus Frutt GmbH wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger einfacher Körperverletzung zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 130 Franken verurteilt. Die Probezeit beträgt zwei Jahre. Wegen fahrlässiger einfacher Körperverletzung zum Nachteil des oben erwähnten Ehepaares ist auch der damalige Hoteldirektor schuldig gesprochen worden.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.