MELCHTAL: Unmut über holprige und unsichere Strasse

Die Strasse zwischen Melchtal und Stöckalp ist eng und gefährlich. Eine Lösung sei nicht einfach, heissts bei der Korporation.

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Über die Wiesen beim Sportcamp Melchtal könnte bald ein neuer Fussweg führen. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Über die Wiesen beim Sportcamp Melchtal könnte bald ein neuer Fussweg führen. (Bild Luca Wolf/Neue NZ)

Beppi Michel kennt die Strecke der Frutt-Touristen besser als viele andere: Er ist Postautochauffeur und wohnt am Ende des Dorfes, wo beim Plätzli die schmale, trottoirlose Strasse zur Stöckalp beginnt.

Und er erlebt als Postautochauffeur auch, wie es im Bereich des Sportcamps eng werden kann, wenn Camp-Bewohner zu Fuss zur Talstation der Frutt-Bahnen laufen und mit den Autos der Skitouristen und dem Postauto kreuzen müssen.

Michel wollte darum, nicht zuletzt aus Sorge um die Sicherheit der Fussgänger, an der Korporationsversammlung wissen, ob man hier an Abhilfe denke. Ja, sagte Niklaus Ettlin, Präsident der Korporation.

Bisher nur eine Ideensammlung vorhanden
Allerdings sei eine Lösung nicht ganz einfach, seien doch diverse Partner zu begrüssen, wenn es um eine Kostenbeteiligung gehe. Man wisse auch nicht genau, in welchem Zustand der Unterbau der Strasse sei.

Der Korporationsrat habe aufgrund der schriftlich eingereichten Anfrage Michels das Thema schon mal andiskutiert, doch über eine Ideensammlung sei man noch nicht herausgekommen. Die Sanierung der ersten Hälfte der Strasse ab Ende Wohngebiet dürfte nach einer ersten Schätzung rund 700'000 Franken kosten. Ziel wäre, im Frühling 2009 ein Projekt vorlegen zu können.

Michel gab sich mit der Antwort teilweise zufrieden
Im Bereich Sportcamp/Talstation sei der Bau eines neuen Fussweges über die Alpwiesen denkbar. Man denke an einen gekofferten Weg fernab von der Strasse.

Beppi Michel gab sich teilweise zufrieden mit der Antwort und schloss mit den Worten: «Ich hoffe, dass ich nicht noch weitere 20 Jahre eine holprige Strasse befahren muss.»

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.