MELCHTAL: Wo Bienen ihr Paradies finden

Imker setzen im Kampf gegen Bienenkrankheiten auf eine neue Zuchtstation im Melchtal. Sie soll helfen, die alte Rasse zu erhalten.

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Margrith von Ah und Hans Vogler begutachten ein Befruchtungskästchen. (Bild Bea Zai/Neue OZ)

Margrith von Ah und Hans Vogler begutachten ein Befruchtungskästchen. (Bild Bea Zai/Neue OZ)

Die Imkerei steckt weltweit in einer Krise. Die Verluste an Bienenvölkern sind auch in der Schweiz alarmierend. Wesentlich betroffen war bis anhin die Dunkle Europäische Biene (Apis mellifera mellifera). Der Bienenzüchterverein Obwalden will nicht tatenlos zusehen, ist dabei wieder vermehrt reinrassige Königinnen zu züchten und hat damit im Melchtal Erfolg.

Belegstation in Abgeschiedenheit
Die Abgeschiedenheit ist geeignet um eine schädliche Vermischung von verschiedenen Rassen zu verhindern. Drohnenvölker werden im Kloster Melchtal gezüchtet. Das ist die Voraussetzung, dass in der Stöckalp, zuhinterst im Tal, eine Belegstation mit Befruchtungskästen für unbefruchtete Königinnen aufgestellt werden können. In der Folge begatten Drohnen die Königinnen um nacher zu sterben. Die Obwaldner Bienenzüchter sind überzeugt, mit ihrem Projekt einen Beitrag zur Erhaltung der Dunklen Biene zu leisten.

Andere Kantone gehen andere Wege um die Ausrottung der Dunklen Biene zu verhindern. Glarus besitzt bereits eine kantonale Schutzzone, während in Appenzell das gleiche Ziel verfolgt wird.

Bea Zai

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.