MILITÄR: In Sarnen leben 47er-Zeiten wieder auf

136 Unteroffiziere und Soldaten sind am Mittwoch in Sarnen aus der Militärdienst-pflicht entlassen worden. Dabei gings nicht nur streng militärisch zu und her.

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Die «Wirtschaft Grossteil» sorgte für das leibliche Wohl der «Kameraden». (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Die «Wirtschaft Grossteil» sorgte für das leibliche Wohl der «Kameraden». (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Für die einzelnen Armeeangehörigen waren die Verabschiedung aus der Dienstpflicht und die Abgabe der militärischen Ausrüstung am Vormittag in wenigen Minuten vollzogen. Gestaffelt rückten 136 Unteroffiziere und Soldaten der Jahrgänge 1975 – und zum Teil der Jahrgänge 1976 bis 1979 – zu ihrem letzten Dienst im ehemaligen Zeughaus Nr. 2 in Sarnen ein. «In fünf Viertelstunden ist alles problemlos über die Bühne gegangen», bilanzierte Heiri Wallimann, Dienststellenleiter Militär beim Kanton. Prominenteste Entlassene seien der Kranzschwinger Peter Imfeld und der Alpnacher Gemeindepräsident Michael Siegrist gewesen.

Wie so oft im Militärdienst war auch heuer nach dem «Chrampf» der gemütliche Teil angesagt. Dafür sorgte eine Gruppe von Kernser Soldaten, welche eine alte Tradition nach einem Unterbruch von zehn Jahren wieder aufleben liessen. Eine fahrbare Beiz, geschmückt mit Trinkeln und beladen mit Tischen und Bänken, wurde mit einem Traktor aufs Zeughausareal gefahren.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.