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Mission Klaus – Niklaus von Flüe auf der Spur

Landesvater Bruder Klaus erhält in Flüeli-Ranft einen eigenen Rätselpfad. Dieser verspricht Spiel, Spass und lehrreiche Inhalte.
David von Moos
Der neue Rätselpfad ist etwas für Neugierige mit Köpfchen. (Bild: PD)

Der neue Rätselpfad ist etwas für Neugierige mit Köpfchen. (Bild: PD)

Niklaus von Flüe (1417–1487) ist eine der markantesten und rätselhaftesten Gestalten in der geistigen und politischen Geschichte unseres Landes. Reformator Ulrich Zwingli nannte ihn verehrungsvoll «den edlen Bruder Klaus» und Schriftsteller Jeremias Gotthelf beschrieb, wie es der besondere Auftrag von Niklaus von Flüe war, für die Eidgenossen nicht nur einen äusserlich-politischen, sondern einen inneren Frieden mit Gott zu vermitteln.

Nach dem Gedenkjahr 2017 lanciert die Bruder-Klausen-Stiftung nun auf den Feiertag des Heiligen am 25. September hin einen Rätselpfad in Flüeli-Ranft. Unsere Zeitung war am Donnerstagnachmittag am Testlauf mit dabei. Auf die drei erwachsenen Testpersonen warteten zehn knifflige Missionen, die «auf lustvolle Art Sinn und Geist herausfordern», wie Doris Hellmüller, Geschäftsleiterin der Bruder-Klausen-Stiftung gegenüber den Teilnehmern betonte. «Macht euch auf den Weg und knackt die Rätsel rund um Bruder Klaus und seine Frau Dorothee Wyss.»

Nicht nur zum Vergnügen

Der Rätselpfad «Mission Klaus» ist laut Doris Hellmüller etwas «für Neugierige mit Köpfchen, die gerne knifflige Rätsel lösen und mehr über Niklaus von Flüe und sein Leben erfahren wollen». Gestartet wird am Empfang des Hotels Paxmontana in Flüeli-Ranft. Hier erhalten die Teilnehmer die Startunterlagen und alles Notwendige wird erklärt.

«Jedes Wort zählt», macht Hellmüller klar. «Genaues Zuhören und Lesen ist wichtig, um von einem Posten zum nächsten zu gelangen.» Und ohne Smartphone geht es nicht: «Für das Abrufen von Hinweisen und Tipps zum nächsten Posten braucht man eine App, die QR-Codes scannen kann. Ausserdem muss eine mobile Internetverbindung bestehen.»

Neues Angebot soll die Jungen ansprechen

Der Rätselpfad richtet sich gemäss Hellmüller an «digitale Menschen» jeden Alters. «Wir haben uns bewusst für ein interaktives Angebot mit digitalen Elementen entschieden, um auch jüngere Leute anzusprechen und sie mit ihren gewohnten Mitteln auf die sperrige, zeitlose Figur Bruder Klaus und seine Geschichte aufmerksam zu machen.» Klassische Wallfahrtsangebote würden heute nicht mehr ausreichen. Es brauche auch zeitgemässe Angebote, die flexibel und spontan beansprucht werden könnten.

Das Spielerische steht dabei im Vordergrund. Etwa müssen Dominosteine aus einer verschlossenen Kiste befreit werden. In der richtigen Anordnung wiederum ergeben die Steine ein Wort, das zum nächsten Rätsel führt. Hinweise wie «Achtung, am nächsten Posten wird’s nass» müssen geschickt mit anderen Tipps kombiniert werden. «Das Ganze soll nicht nur Spass machen, es soll dabei auch etwas hängen bleiben», betont Hellmüller.

Knifflige Rätsel regen zum Austausch an

Bei den Testpersonen ist der Rätselpfad gut angekommen. «Er ist interessant, knifflig und man muss aktiv mitmachen und es ist auch wichtig, sich mit den anderen in der Gruppe auszutauschen», so Corina Bucher (25).

Geeignet ist der Parcours laut den Initianten für Jugendliche und Erwachsene jeden Alters und Kinder in Begleitung von Erwachsenen. Bis alle zehn Posten besucht sind, dauert es rund zwei bis drei Stunden – je nachdem, wie lange man braucht, die verschiedenen Aufgaben zu lösen.

Finanziert wurde der Rätselpfad von der Bruder-Klausen-Stiftung. Rund 20000 Franken hat die Aktion gemäss Geschäftsleiterin Doris Hellmüller gekostet. Möglich gemacht worden sei das Projekt schlussendlich aber nur dank viel freiwilligem Engagement von verschiedenen Seiten.

Der neue Rätselpfad ist ab dem 25. September ganzjährig ohne Anmeldung begehbar. Das Angebot ist kostenlos. Weitere Informationen zum Rätselpfad: www.bruderklaus.com/mission.

Mehr zu Bruder Klaus: www.bruderklaus.com und www.niklausvonflue.ch.

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