Mit Sägemehl gegen Giftpflanzen

Der Weisse Germer ist für die Landwirte ein Übel. Mit einer biologischen Methode haben die Älpler in Sachseln Erfolg bei dessen Bekämpfung.

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Handarbeit auf der Aelggialp: Helfer bekämpfen am «Ausstech-Arbeitstag» den Weissen Germer. (Bild: pd)

Handarbeit auf der Aelggialp: Helfer bekämpfen am «Ausstech-Arbeitstag» den Weissen Germer. (Bild: pd)

Auf der Aelggialp hat sich der Bestand des Weissen Germers auf den Weiden in den vergangenen Jahren massiv vergrössert. Die einheimische Pflanze ist giftig und kann vor allem für Kälber und andere Jungtiere gefährlich werden, wenn sie das Gewächs fressen.

Auf der Suche nach einer Lösung wurden die Sachsler Älpler im Internet fündig. Nach dem Ausreissen wird Sägemehl gestreut, was das Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis des Pflanzenstocks verändert. Die Pflanzen werden gewissermassen erstickt. Alpverwalter Toni von Moos kann sich vorstellen, die Methode, die in Österreich bereits Erfolge zeigte, bei Bedarf wieder anzuwenden.

Urs-Ueli Schorno

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