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Mit Video-Clip auf Touristenfang

Obwalden Tourismus kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Rechnung schliesst mit einem Gewinn von 84000 Franken. Mit einer Neuheit soll für das Sarneraatal geworben werden.
Primus Camenzind
Niklaus Bleiker erhält zum Abschied aus dem Verwaltungsrat einen gefüllten Wanderrucksack. Von links: Verwaltungsratspräsident Florian Spichtig und die beiden Co-Geschäftsführerinnen Beatrice Brunner (rechts) und Franziska Portmann. (Bild: Primus Camenzind (Lungern, 24. Mai 2018))

Niklaus Bleiker erhält zum Abschied aus dem Verwaltungsrat einen gefüllten Wanderrucksack. Von links: Verwaltungsratspräsident Florian Spichtig und die beiden Co-Geschäftsführerinnen Beatrice Brunner (rechts) und Franziska Portmann. (Bild: Primus Camenzind (Lungern, 24. Mai 2018))

«Bei uns auf dem Berg ist die Welt noch in Ordnung», betonte Gastgeberin Brigitte Breisacher vom Restaurant Turren im Rahmen ihres Referats. In der Tat, dieses Versprechen schien auch auf die fünfte ordentliche Generalversammlung von Obwalden Tourismus (OT) zuzutreffen.

Vater Theo Breisacher, der sich in Obwalden bereits früher als «Unterstützer» des Gewerbes einen Namen gemacht hat, hatte die dem Untergang geweihte Turren-Bahn Seilbahn vor drei Jahren übernommen, saniert und Ende April 2016 wieder eröffnet. «Wir haben inzwischen 12,5 Millionen Franken investiert», erklärte Brigitte Breisacher. «Die Investition in die Bahn, das Restaurant und die allgemeine Infrastruktur auf dem Lungerer Hausberg erfordert aber auch viel Zeit und Herzblut», gab sie zu verstehen. «Es ist eine Investition mit langfristiger Perspektive.» Die Gastgeberin machte aus ihrem Wunsch kein Geheimnis: «Wir möchten, dass der Turren zum Hausberg des gesamten Sarneraatals wird.»

Die Generalversammlung eröffnete Verwaltungsratspräsident Florian Spichtig mit Gedanken über «laute Zweitakter und einen leisen Mystiker». Die Spannweite vom 600. Geburtstag des Obwaldner Landesheiligen Bruder Klaus bis zum «Red Bull Alpenbrevet», die Rundfahrt mit über 1000 Töffli, erwähnte Spichtig in seinem Jahresbericht als Beispiele für die Vielfältigkeit der Kultur- und Freizeitregion Obwalden. Während dieses Jahr das Velo einen touristischen Schwerpunkt darstellt, soll 2019 das «Laufen» in all seinen Formen propagiert werden.

Über die Entwicklung der Logiernächte im vergangenen Jahr orientierten die beiden Co-Geschäftsleiterinnen von OT, Beatrice Brunner und Franziska Portmann.

Anzahl Logiernächte nimmt nur leicht zu

Die Zunahme im Sarneraatal war mit 0,5 Prozent vergleichsweise bescheiden (die Region Luzern-Vierwaldstättersee verzeichnet eine Zunahme von 3,6 Prozent, die Schweiz von 5,2 Prozent). Als Grund nannte Portmann die schwindende Anzahl von Hotelbetten. Zwischen Lopper und Brünig verweilen die Gäste im Durchschnitt 1,7 Logiernächte. Die fünf Campingplätze im erfassten Gebiet befinden sich leicht im Aufwind (mit einem Plus von 1,2 Prozent).

Florian Spichtig präsentierte die relevanten Zahlen der Rechnung 2017. Mehr flüssige Mittel (97000 Franken) geben den Ausschlag für die Erhöhung der Bilanzsumme auf 458000 Franken. Da die Tourismusabgaben für Zweitwohnungen nun rechtlich abgesichert sind, gingen bei OT im vergangenen Jahr fast 320000 Franken mehr ein. Im Gegenzug gilt es, den Überbrückungskredit des Kantons von 200000 Franken laufend zu amortisieren (2017 waren es 50000 Franken). Erträge und ein Gesamtaufwand von plus minus rund 1,2 Millionen erzeugten einen kleinen Gewinn von rund 84000 Franken.

Zum Schluss der GV präsentierte OT eine «Weltpremiere»: In der Komposition «Obwald» von Dani Wallimann besingen die Gruppe Siidhang und Freunde die Schönheiten und Vorzüge des Kantons. «S’isch usinnig scheen …» ist in diesem geschickt konzipierten Ohrwurm zu hören. Zusammen mit faszinierenden und bewegten Bildern aus der Region entstand ein Video-Clip, der das Sarneraatal als Geheimtipp in Erinnerung bringen und bei zukünftigen Gästen gleichzeitig beliebt machen soll.

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