Monika Rüegger als Kandidatin für die SVP-Präsidentschaft gehandelt

Die Obwaldnerin, die erst seit kurzem im Nationalrat sitzt, zögert noch. 

Franziska Herger
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Monika Rüegger wurde im Oktober in den Nationalrat gewählt.

Monika Rüegger wurde im Oktober in den Nationalrat gewählt. 

Bild: Pius Amrein

Die Polit-Karriere von Monika Rüegger verläuft rasant. Erst seit Anfang Dezember sitzt die 51-jährige Engelbergerin im Nationalrat, schon wird sie als Kandidatin für das Amt als Parteipräsidentin gehandelt. Wie die «SonntagsZeitung» berichtet, sei Rüegger rund um das Jahrestreffen der SVP in Bad Horn lanciert worden. Sie soll auf einer Liste von Personen ­stehen, welche die Findungskommission kontaktieren will. Sie selbst bestätigt, dass sie rund um die Bad-Horn-Tagung auf eine mögliche Kandidatur für die Nachfolge von Albert Rösti angesprochen worden sei.

Monika Rüegger zögert jedoch. Sie sei erst frisch im Parlament, müsse sich politisch ­zuerst noch besser etablieren ­können. «Im Moment sage ich eher Nein», meint sie. Ganz absagen wolle sie aber nicht. Darüber hinaus möchte Rüegger bis auf Weiteres keine weitere Erklärungen abgeben, wie Sie auf Anfrage unserer Zeitung sagt. 

Monika Rüegger sitzt seit 2011 im Obwaldner Kantonsrat und ist Präsidentin der SVP-Kantonalpartei. Sie ist die erste Obwaldner Bundesparlamentarierin. 

Rüegger soll von einflussreichen SVP-Mitgliedern als Alternative zu den beiden Kronfavoriten für das Präsidentenamt aufgebaut werden; dem Zürcher Nationalrat Thomas Matter und dem Schwyzer Nationalrat Marcel Dettling. 

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