Moorgebiet Glaubenberg: Nutzung geregelt

Die Obwaldner Regierung hat die Schutz- und Nutzungsplanung für die Moorlandschaft Glaubenberg zuhanden des Kantonsrates verabschiedet. Sie dient der Erhaltung des artenreichen Lebensraumes in der mit 130 km2 grössten inventarisierten Moorlandschaft der Schweiz.

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Moorlandschaft auf dem Glaubenberg. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Moorlandschaft auf dem Glaubenberg. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die kantonale Schutz- und Nutzungsplanung Glaubenberg sowie das dazu gehörende Reglement seien in den letzten drei Jahren unter Einbezug von Gemeinden, Grundeigentümern, Bewirtschaftern und Interessenverbänden erarbeitet worden, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei vom Mittwoch.

Das Reglement regelt die Nutzungseinschränkungen zur Sicherstellung der angestrebten Ziele. Die alp- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung kann aber im bisherigen Rahmen weitergeführt werden. Die alpwirtschaftliche Nutzung ist bereits seit 2002 geregelt; die forstliche Nutzung richtet sich nach den Waldentwicklungplänen.

Die touristische und die Freizeit-Nutzung haben auf die Natur, die Landschaft sowie die Lebensräume geschützter Arten Rücksicht zu nehmen. Die Schutz- und Nutzungsplanung muss noch vom Kantonsrat genehmigt werden und tritt anschliessend in Kraft.

Die Moorlandschaft Glaubenberg zwischen der Pilatuskette im Norden und dem Glaubenbielenpass im Süden erstreckt sich über eine Fläche von 130 km2. Mehr als zwei Drittel liegen davon liegen im Kanton Obwalden in den Gemeinden Alpnach, Sarnen und Giswil. Der andere Teil liegt im Kanton Luzern.

sda