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Motto des Ranfttreffens fordert die Jugend heraus

Das traditionelle Ranfttreffen findet dieses Jahr am 22./23. Dezember statt. Gemeinsam setzen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter dem Motto «alles egal» mit sich selbst und ihrer Umwelt auseinander.
Eine Impression vom letztjährigen Ranfttreffen. (Bild: Izedin Arnautovic (Sachseln, 16.Dezember 2017))

Eine Impression vom letztjährigen Ranfttreffen. (Bild: Izedin Arnautovic (Sachseln, 16.Dezember 2017))

Seit 40 Jahren bietet das Ranfttreffen – organisiert von Jungwacht Blauring Schweiz – über 1300 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen am Wochenende vor Weihnachten ein spirituelles Erlebnis mit Tiefgang. Dieses Jahr sind Kinder und Jugendliche eingeladen, sich mit der vermeintlichen Gleichgültigkeitsstimmung der jungen Generation auseinanderzusetzen – und dabei zu beweisen, dass die Jugend von heute auch anders kann.

Gemeinsam und auf spielerische Art gehen sie laut einer Medienmitteilung Fragen an wie: Ist uns die Welt wirklich gleichgültig? Interessiert uns Politik effektiv nicht? Bewegen wir uns tatsächlich nur noch in unserer egomanen Bubble voller Insta-Stories?

Treffen in der Ranftschlucht um 3 Uhr morgens

Im Verlauf des Ranfttreffens und der Auseinandersetzung mit sich selbst und ihrer Umwelt erkennen die Teilnehmer, dass die Jugend von heute auch anders kann. Die Stichworte «Nächstenliebe – Nachhaltigkeit – Zivilcourage» leiten sie dabei. Die Kinder und Jugendlichen sind aufgefordert, sich für andere einzusetzen, lernen Möglichkeiten für eine nachhaltigere Lebensweise kennen und erfahren, was es bedeutet, respektvoll und tolerant durch den Alltag zu gehen. Schliesslich verlauten sie gemeinsam denn auch: «Mir ist nicht alles egal. Meine Welt ist mir wichtig. Ich mache den Unterschied.»

Das Ranfttreffen startet am Nachmittag mit dem «Familienweg». 6 bis 10-jährige Kinder lernen zusammen mit ihren Eltern auf einem Postenlauf Emma und ihren Freund Lukas kennen. Zusammen bauen die Kinder eine Hütte, die sie farbig dekorieren und gestalten – die Ranfttreffen-Laterne, die später auch zum Zuhause der Kindergruppe wird. Um 19 Uhr versammeln sich die rund 300 Teilnehmer in der Ranftschlucht zu einem Wortgottesdienst.

Am frühen Abend brechen Jugendgruppen aus der ganzen Deutschschweiz ab Sarnen und Sachseln in die Winternacht auf. Unterwegs werden sie zum Handeln angetrieben, weil ansonsten über sie bestimmt wird. Zeitgleich werden die Jugendlichen aber auch mit Momenten konfrontiert, die ihnen vor Augen führen, dass ihr Handeln eine Wirkung erzeugt. Morgens um 3 Uhr – bevor der neue Tag erwacht – versammeln sich die rund 1000 Teilnehmer in der Ranftschlucht. Im Wortgottesdienst gehen sie gemeinsam mit dem Präsidenten der Schweizer Bischöfe, Felix Gmür, jenen Talenten auf die Spur, die im einzelnen Menschen stecken. Durch das Teilen des Friedenslichts wird die Hoffnung nach Frieden in den Alltag mitgenommen. (pd/mu)

Die Anmeldung ans Ranfttreffen steht allen Interessierten offen. Anmeldeschluss ist der 11. Dezember. Nähere Informationen: www.jubla.ch/ranfttreffen

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