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Nach langer Diskussion: Obwaldner
SVP nominiert Monika Rüegger für den Nationalrat

Die SVP Obwalden nominiert Kantonsrätin Monika Rüegger (51) als Nationalratskandidatin. Die Parteipräsidentin musste sich aber einer Kampfwahl stellen.
Robert Hess
Monika Rüegger. (Bild: Corinne Glanzmann)

Monika Rüegger. (Bild: Corinne Glanzmann)

Der traditionelle Sommeranlass der SVP Obwalden im Herzog Marinecenter AG in Alpnach war am Freitagabend mit der Nomi­nation einer Kandidatur für die ­eidgenössischen Wahlen vom
20. Oktober verbunden. Dabei wurde betont, dass der von der CVP gehaltene Ständeratssitz nicht angegriffen werden soll.

Geleitet wurde die Versammlung vom früheren Präsidenten, Kantonsrat Albert Sigrist. Der Grund für diese «Stellvertretung» wurde bald klar: Er schlug im Namen der vorbereitenden Delegiertenversammlung die amtierende Parteipräsidentin Monika Rüegger, Engelberg, als Nationalratskandidatin und damit als Nachfolgerin von Karl Vogler (CSP) vor.

Opposition gegen Wahlprozedere

Was wie eine Bestätigungswahl ausgesehen hatte, nahm dann einen anderen Verlauf. Opposition kam vor allem aus bäuerlichen Kreisen. Diese räumten dem an der Delegiertenversammlung unterlegenen Kandidaten Peter Seiler, Sarnen, bessere Wahlchancen ein. Ausserdem wurde das Wahlprozedere kritisiert. Es folgten teils heftige Diskussionen unter den rund 100 Anwesenden. Seiler erklärte aber, er wolle sein Wort nicht brechen und stehe nicht mehr zur Verfügung.

Nach einem Unterbruch entschied die Geschäftsleitung, über einen Mitgliederantrag abzustimmen und der Versammlung entgegen der ursprünglichen Absicht beide Kandidaturen vorzulegen. Bei dieser Abstimmung ging Rüegger als klare Siegerin hervor.

Die 51-jährige Monika Rüegger ist in Engelberg aufgewachsen und hat dort die Schule besucht. Nach der Ausbildung zur eidgenössisch diplomierten Metallbauplanerin war sie mehrere Jahre in ihrem Beruf tätig. Seit 24 Jahren ist sie mit Sandro Rüegger verheiratet. Das Ehepaar hat vier Kinder. Politisch ist Monika Rüegger seit 10 Jahren im Kantonsrat und seit 9 Jahren im Schulrat Engelberg tätig. Seit 2016 führt sie zudem die SVP Obwalden als Präsidentin.

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