Nach Seilbahn-Unfall am Titlis: Alle Verletzten ausser Lebensgefahr – Revisionsarbeiten gehen weiter

Nach dem tödlichen Unfall bei der Seilbahn-Revision am Titlis vom Mittwoch hat das Bergbahnunternehmen die Revisionsarbeiten wieder aufgenommen. Den drei Verletzten, die in ausserkantonale Spitäler geflogen wurden, geht es besser als ursprünglich angenommen.

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Inspektion der Unfallstelle. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
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Ein Mitarbeiter der Titlisbahnen so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Zwei weitere mit den Arbeiten beschäftigte Personen wurden erheblich, eine Person mittelschwer verletzt, wie die Polizei weiter mitteilt. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Alle drei Verletzten seien von der Rega zur weiteren Behandlung in ausserkantonale Spitäler geflogen worden. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Zum Gesundheitszustand dieser Personen könnten keine weiteren Angaben gemacht werden. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Der Arbeitsunfall ereignete sich bei der Gerschnialp. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Drei Personen seien leicht verletzt und noch vor Ort behandelt worden. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Begehung der Unfallstelle. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Der Arbeitsunfall ereignete sich bei der Gerschnialp. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Mitarbeitende des Seilbahn- und des Förderseilherstellers sowie Angestellte der Bergbahnen Engelberg-Titlis arbeiteten morgens auf der Gerschnialp am Förderseil der Gondelbahn, als sich die temporäre Abspannung im Bereich Seilspleisses des Förderseils löste, worauf die Arbeiter vom Förder- wie Entlastungsseil getroffen wurden. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Das zu verkürzende Förderseil hängt durch. Ein Seilbahnmast bei der Unfallstelle. (Bild: Keystone/Urs Flüeler, 5. Juni 2019)
Ein Seilbahnmast bei der Unfallstelle. (Bild: Keystone/Urs Flüeler, 5. Juni 2019)
Beim tragischen Arbeitsunfall auf der Gerschnialp kam ein Mitarbeiter der Titlisbahnen ums Leben. (Bild: Keystone/Urs Flüeler, 5. Juni 2019)
Der tragische Unfall wirft einen Schatten auf die Alpidylle auf der Gerschni. (Bild: Keystone/Urs Flüeler, 5. Juni 2019)
Absperrband umzäunt den Unfallbereich auf der Gerschnialp oberhalb von Engelberg. (Bild: Keystone/Urs Flüeler, 5. Juni 2019)
Untersuchungen auf der Unfallstelle. (Bild: Keystone/Urs Flüeler, 5. Juni 2019)
Abgesperrt: Die Unfallstelle wird derzeit von der Kantonspolizei untersucht. (Bild: Keystone/Urs Flüeler, 5. Juni 2019)
Ein Fahrzeug der Kantonspolizei Obwalden bei der Unfallstelle. (Bild: Keystone/Urs Flüeler, 5. Juni 2019)
Nur noch eines von zwei Förderseilen hängt da: Ein Seilbahnmast bei der Unfallstelle auf der Gerschnialp. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache begannen noch vor Ort. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache begannen noch vor Ort. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache begannen noch vor Ort. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Die von der Polizei abgesperrte Unfallstelle. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Die von der Polizei abgesperrte Unfallstelle. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Die von der Polizei abgesperrte Unfallstelle. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Die von der Polizei abgesperrte Unfallstelle nach einem Unglück bei den Revisionsarbeiten der Gondelbahn zwischen Engelberg und Trübsee. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Der tödliche Unfall ereignete sich während den Revisionsarbeiten an der Gondelbahn zwischen Engelberg und Trübsee. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Augenschein vor Ort: Der CEO der Titlisbahnen, Norbert Patt, bei der Besichtigung der Unfallstelle. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Der CEO der Titlisbahnen, Norbert Patt, bei der Besichtigung der Unfallstelle. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Die von der Polizei abgesperrte Unfallstelle. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Die Medienkonferenz im Hotel Terrace in Engelberg beginnt. Am Tisch sitzen (v.l.n.r.) Marco Niederberger von der Kantonspolizei Obwalden; Bernhard Schöni, Staatsanwalt des Kantons Obwalden; Hans Wicki, Verwaltungsratspräsident der Titlisbahnen; Norbert Patt, CEO der Titlisbahnen und Garaventa-Chef Arno Inauen. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Traurige Gesichter bei den Titlisbahnen: Verwaltungsratspräsident Hans Wicki (links) und CEO Norbert Patt während der Medienkonferenz im Hotel Terrace in Engelberg. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Der Obwaldner Staatsanwalt Bernhard Schöni während der Medienkonferenz im Hotel Terrace in Engelberg. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Traurige Gesichter bei den Titlisbahnen: Verwaltungsratspräsident Hans Wicki (links) und CEO Norbert Patt während der Medienkonferenz im Hotel Terrace in Engelberg. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Marco Niederberger von der Obwaldner Kantonspolizei während der Medienkonferenz im Hotel Terrace in Engelberg. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)
Der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki, der als Verwaltungsratspräsident der Titlisbahnen amtet, zusammen mit CEO Norbert Patt während der Medienkonferenz im Hotel Terrace in Engelberg. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)

Inspektion der Unfallstelle. (Bild: Urs Flüeler/Keystone, Engelberg, 5. Juni 2019)

(sda)

«Sie befinden sich ausser Lebensgefahr», sagte Norbert Patt, Geschäftsführer der Titlis Bahnen, am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Glücklicherweise seien sie nicht so schlimm verletzt, wie man anfänglich angenommen habe.

Die Revisionsarbeiten wurden am Donnerstag wieder aufgenommen. Mit anderen Teams, wie Patt sage. Einige wenige Arbeiter, die beim Unfall gestern dabei waren, wünschten es explizit, bereits wieder anpacken zu können.

Läuft alles nach Plan, so soll die vom Unfall betroffene Achter-Gondelbahn Engelberg-Trübsee ("Titlis-Express») am Samstag wieder regulär laufen. Am Freitag stehe noch die Prüfung des Seils an, sagte Patt.

Am Mittwochmorgen hatte sich bei ordentlichen, geplanten Revisionsarbeiten an der Seilbahn von Engelberg OW nach Trübsee im Seilspleissbereich aus ungeklärten Gründen das Förderseil gelöst und schnellte ruckartig nach oben. Von diesem sowie dem Abspannseil wurden mehrere Arbeiter getroffen, einer von ihnen starb.

Zwei Arbeiter wurden schwer und einer mittelschwer verletzt. Sie wurden in ausserkantonale Spitäler geflogen. Drei Personen wurden leicht verletzt und konnten vor Ort behandelt werden.