Nach Steinschlag: A-8-Einfahrt bleibt verkürzt

Weil nach dem Steinschlag noch mehr Material auf die A8 bei der Ausfahrt Sarnen-Nord zu stürzen drohte, wurde am Dienstag gesprengt. Volle Entwarnung ist aber noch nicht möglich.

Drucken
Teilen
Spezialisten legen vor der Sprengung eine Matte über den losen Felsblock. (Bild: Josef Reinhard/Neue OZ)

Spezialisten legen vor der Sprengung eine Matte über den losen Felsblock. (Bild: Josef Reinhard/Neue OZ)

Die Anrissstelle und das gesprengte Material am Mittwochmittag. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)

Die Anrissstelle und das gesprengte Material am Mittwochmittag. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)

Drei Felsbrocken donnerten am Dienstag Nachmittag auf die Autostrasse A8 im Bereich der Einfahrt Sarnen-Nord – jeder rund drei Kubikmeter gross. Personen wurden dabei keine verletzt. Da weiteres Gestein herunterzukommen drohte, wurden noch am gleichen Abend rund 30 Kubikmeter Fels gesprengt. Ob dies genügt, war am Donnerstag noch unklar. am Freitag soll der Hang nochmals untersucht werden. Solange die Untersuchungen nicht beendet sind, bleibt die Einfahrt Sarnen Nord verkürzt und eine Absperrung soll verhindern, dass weiteres eventuell nachbröckelndes Material die Autofahrer gefährdet.

Steinschlag kam unerwartet

Erst nach Abschluss der geologischen Überprüfung werde man sagen können, ob Massnahmen wie Abdecknetze oder weitere Räumungsarbeiten nötig sein, sagt Esther Widmer vom Bundesamt für Strassen (Astra). «Der Steinschlag kam unerwartet, ist jedoch nicht untypisch für diese Jahreszeit», sagt Esther Widmer. «Nasser Untergrund mit anschliessendem Frost verstärkt den Druck auf instabiles Gestein.»

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.