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Nach über 16'000 Patienten ist Schluss: Rheumatologe Bruno Müller aus Sarnen geht in Pension

Arzt Bruno Müller war im Jahr 1990 der erste Rheumatologe in Obwalden. Nun wird er pensioniert. Er ist froh, dass er für seine Praxis in Sarnen einen Nachfolger gefunden hat.
Rheumatologe Bruno Müller (links) mit seinem Nachfolger Reinhard Lehner. (Bild: PD)

Rheumatologe Bruno Müller (links) mit seinem Nachfolger Reinhard Lehner. (Bild: PD)

Es war im Herbst 1990, als der Luzerner Arzt Dr. Bruno Müller-Werth an der Marktstrasse in Sarnen die erste Rheuma-Praxis in Obwalden eröffnete. Zuvor arbeitete er als Oberarzt an der Rheumatologischen Universitätsklinik in Basel. «Damals existierte auch in Nidwalden noch keine solche Praxis und die von diesem Leiden betroffenen Menschen mussten nach Luzern, Altdorf oder Zürich reisen», erinnert er sich.

Dass ein Bedarf vorhanden war, zeigte sich schnell: «Schon Wochen vor der Praxiseröffnung sandten mir die Hausärzte Überweisungsschreiben zu.» In den vergangenen 28 Jahren wurden über 16000 Patientinnen und Patienten jeglichen Alters mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen abgeklärt und aufgrund der modernen medizinischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte mit immer besseren Resultaten behandelt. Die Palette reicht von degenerativen Wirbelsäulen- und Gelenkleiden, Weichteil-rheumatischen Beschwerden bis hin zu Knochenschwäche (Osteoporose).

Nachfolger ist ein Glücksfall

Ende Juni wird Bruno Müller pensioniert. Bereits ab Juli tritt Reinhard Lehner seine Nachfolge an. Er übernimmt dessen Praxis und stellt so das rheumatologische Angebot in Obwalden und Umgebung sicher. Lehner, Facharzt FMH Rheumatologie, hatte Anfang 2014 als Junior-Partner zur Entlastung von Müller seine Tätigkeit in der Rheumatologischen Praxis Sarnen aufgenommen. «Es darf heutzutage als Glücksfall betrachtet werden, wenn ein junger, hervorragend ausgebildeter Spezialarzt die Berufung fühlt, sich nicht in einer grossen Stadt, sondern in der ländlichen, wunderschönen Umgebung niederzulassen», sagt Müller, und ist froh um ein neues Kapitel in der Obwaldner Medizin. (pd/red)

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