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Neue Ambulanz des Kantonsspitals Obwalden ist besonders sicher

Das Kantonsspital in Sarnen hat ein neues Rettungsfahrzeug. Die andere Ambulanz wird seit April dauerhaft in Luzern gebraucht. Die Versorgung sei trotzdem sichergestellt, heisst es vom Spital.
Franziska Herger
Thomas Borm, Leiter des Rettungsdienstes am Kantonsspital Obwalden, demonstriert die automatische Trage der neuen Ambulanz. Bild: Corinne Glanzmann (Sarnen, 15. Mai 2018)

Thomas Borm, Leiter des Rettungsdienstes am Kantonsspital Obwalden, demonstriert die automatische Trage der neuen Ambulanz. Bild: Corinne Glanzmann (Sarnen, 15. Mai 2018)

Thomas Borm, dem Leiter des Rettungsdienstes am Kantonsspital Obwalden in Sarnen, ist die Freude über «seine» neue Ambulanz anzuhören. «Was man früher mit Muskelkraft heben musste, geht jetzt mit Knopfdruck», meint er und demonstriert die automatische Trage des Fahrzeugs. Auch die Sicherheit sei bei der neuen Ambulanz, welche die Lieferfirma am Dienstag feierlich dem Kantonsspital übergab, wichtig, sagt Borm. «Die Unfallwahrscheinlichkeit ist bei einer Fahrt mit Blaulicht acht Mal höher als im normalen Strassenverkehr. Durch die handgearbeitete Rahmenkonstruktion ist die neue Ambulanz aber stabiler als andere Fahrzeuge von ähnlicher Grösse.»

285 000 Franken hat die Ambulanz gekostet, die ein älteres Fahrzeug ersetzt. «Die Lebensdauer ist etwa acht Jahre, da die schnellen Fahrten in bergigem Gelände den Motor und die Karosserie stark belasten», erklärt der Leiter des Rettungsdienstes. Das Fahrgestell und der «Koffer», die eigentliche Ambulanz, sind austauschbar, wodurch in wieder acht Jahren rund 90 000 Franken beim Ersatz gespart werden könnten, so Borm. Das 5,3 Tonnen schwere und mit nachleuchtender Farbe lackierte Fahrzeug wurde vom Seelsorgeteam des Kantonsspitals feierlich eingesegnet. Es bietet Platz für bis zu sechs Personen inklusive Patient. Die neue Ambulanz gesellt sich zum Rapid Responder-Fahrzeug, einem VW Tuareg, der im Notfall voraus fährt sowie der zweiten Ambulanz des Kantonsspitals Obwalden, die jedoch seit April dauerhaft in Luzern stationiert ist.

«Für den Rettungsdienst gibt es keine Kantonsgrenzen», erläutert Thomas Borm. Einen Notfall übernehme immer das naheste Fahrzeug. In Luzern sei eine weitere Ambulanz durch die grössere Zahl an Notfällen nötig gewesen. «Die Versorgung in Obwalden ist aber jederzeit sichergestellt», betont er. 2017 seien in Obwalden um die 1500 Einsätze gefahren worden. Auch aus anderen Kantonen könnten Ambulanzen beigezogen werden, so Borm. Dies komme bei lebensbedrohlichen Situationen etwa ein- bis zweimal pro Monat vor. «Auf die Zusammenarbeit sind wir stolz.»

Nothilfe-Vereine werden sofort alarmiert

Die Vorgabe der Rettungskräfte ist, 15 Minuten nach einem Notruf vor Ort zu sein. Geht dies wegen der Distanz nicht, übernimmt das Team im Rapid Responder-VW die Hauptversorgung, sodass die Ambulanz nur noch für den Transport da ist. Zudem habe jede Gemeinde Nothilfe-Vereine, die sofort alarmiert würden und Basismassnahmen leisteten, sagt Thomas Borm. «Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht.»

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