Neue Kantonsschule: Kanton zieht positive Bilanz

Die Sporthallen und die Kantonsschule Obwalden haben sich in Jahr eins nach der Eröffnung bewährt. Die gesamte Anlage kostet nun sogar weniger als budgetiert.

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Hitze an der Kantonsschule im September: Saranhia Janjaroenjit kühlt Luca Gnos (links) und Adrian Rogger ab. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Hitze an der Kantonsschule im September: Saranhia Janjaroenjit kühlt Luca Gnos (links) und Adrian Rogger ab. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Die Sporthallen sind seit einem Jahr in Betrieb. Die Schüler sind mit den modernen Infrastrukturen durchwegs zufrieden, wie Rückmeldungen zeigen. So werden die Hallen (Boden und Farbe) durchwegs gelobt und als sehr angenehm empfunden. Zudem seien die Anlagen in verschiedenen Kreisen auch über die Region hinaus bekannt, schreibt die Staatskanzlei Obwalden in einer Mitteilung. Am Abend ist die Halle voll ausgelastet, am Wochenende werde sie intensiv genutzt, heisst es weiter.

Über 30 Grad im Sommer

Wie bei jedem Bau mussten auch an der Kantonsschule Kinderkrankheiten behoben werden. Nach fast neun Monaten Betrieb sind die Rückmeldungen durchaus positiv. Die Unterrichtszimmer seien grösser und heller, der Mehrzwecksaal ein echter Gewinn. Die Mensa ist gemäss den Rückmeldungen nicht mehr wegzudenken.

Positiv fallen auch die grossen Flächen auf. Auch die Umgebung mag zu begeistern. Letzte Woche wurden 50 Bäume gepflanzt. Probleme gab es bisher mit dem Raumklima in den Sommermonaten. Aufgrund des sonnigen, sehr heissen Wetters stiegen die Temperaturen im Schulgebäude auf über dreissig Grad und erschwerten den Schulunterricht. Die Bedienung der Lüftung wurde inzwischen optimiert.

Kosten 2,3 Millionen tiefer

Die Baukommission nahm an ihrer letzten Sitzung zur Kenntnis, dass die gesamten Arbeiten unfallfrei zu Ende geführt werden konnten. Zudem kann die Abrechnung unter dem Kredit von 40,8 Mio. Franken abgeschlossen werden. Die definitiven Kosten betragen brutto 38,5 Millionen Franken.

pd/rem