Neue Langfriststrategie für Obwalden

Wo soll der Kanton Obwalden in zehn Jahren stehen und wie soll er dorthin kommen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die «Langfriststrategie 2022+», die der Regierungsrat derzeit ausarbeiten lässt.

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Anlässlich der Klausur in der letzten Augustwoche hat der Regierungsrat den Erarbeitungsprozess für die neue «Langfriststrategie 2022+» gestartet. Sie soll die bisherige «Langfriststrategie 2012+» ablösen, wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Obwalden heisst.

Phase 1: Rückblick

In einem ersten Schritt werde nun die bisherige Strategie aus verschiedenen Blickwinkeln analysiert. Neben einer Beurteilung durch den Regierungsrat selbst, durch die höheren Kader der kantonalen Verwaltung sowie durch weitere Personen aus dem Kanton sollen Stimmen zum Tragen kommen, welche die Entwicklung des Kantons im letzten Jahrzehnt von aussen beurteilen. Aus der daraus resultierenden Gesamtbeurteilung sollen Schlüsse gezogen werden, in welche Richtung sich der Kanton in den nächsten zehn Jahren bewegen soll.

Neue Strategie bis Ende 2013

Im nächsten Jahr soll dann gezielt nach vorne geschaut werden, so dass die «Langfriststrategie 2022+» Ende 2013 zuhanden des Kantonsrats verabschiedet werden kann. Die Erarbeitung der neuen Strategie werde durch einen externen Fachmann für Strategieprozesse in öffentlichen Verwaltungen methodisch begleitet.

pd/bep