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REV Sarneraatal steht in den Startlöchern für Projekte ab 2020

An der Versammlung des REV Sarneraatal nahm der Präsident die Delegierten in die Pflicht.
Birgit Scheidegger
Werner Dreyer, Präsident des Regionalentwicklungsverbandes Sarneraatal. (Bild: Robert Hess)

Werner Dreyer, Präsident des Regionalentwicklungsverbandes Sarneraatal. (Bild: Robert Hess)

«Die regionalen Entwicklungsträger wie der REV Sarneraatal übernehmen in der Schweizer Regionalentwicklung wichtige und vielfältige Aufgaben», unterstrich Werner Dreyer, Präsident des REV Sarneraatal, in seinem Vorwort an der 45. Delegiertenversammlung in Giswil. «Der REV fokussiert sich dabei auf die Umsetzung der Neuen Regionalpolitik (NRP) und unterstützt und berät Personen und Organisationen mit Projektideen beim Erarbeiten und Einreichen von NRV-Finanzierungsanträgen oder lanciert teilweise auch selber NRP-Projekte.»

Nach der Halbzeit des Umsetzungsprogramms 2016 bis 2019, konnten bereits zahlreiche innovative Projekte finanziell unterstützt werden. Da die NRP ein unverzichtbares Förderinstrument ist, aber in der Region nicht ausreichend bekannt ist, hat sich der Vorstand entschieden, mehr in die Kommunikation zu investieren. Eine erste Massnahme war die Neugestaltung der Website.

Im Bereich Tourismus ist Potenzial vorhanden

Werner Dreyer bezeichnete im Jahresbericht zwei Punkte als wichtig. Erstens die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Volkswirtschaftsamt und dem REV Nidwalden und Engelberg. Zweitens die Umsetzung der Projekte im Bereich Tourismus, denn auch 2017 wurden die Möglichkeiten nicht ausgeschöpft. «Bei diesem Punkt fängt die eigentliche Arbeit der Delegierten an, denn sie sind die Arme der Gemeinden», betonte der Präsident. «Wichtig ist deshalb, mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten und die NRP bekannter zu machen.» Noch läuft die Umsetzung 2016 bis 2019, doch bereits nach den Sommerferien muss in Workshops an der neuen Umsetzung 2020 bis 2023 gearbeitet werden. «Der Grobentwurf muss im ersten Quartal 2019 an den Regierungsrat gehen», so Dreyer.

Eines der laufenden Projekte im Umsetzungsprogramm ist der barrierefreie Tourismus auf Lungern-Turren-Schönbüel. Die Anzahl der Gäste, die aufgrund des Alters oder einer Behinderung auf Barrierefreiheit angewiesen sind, steigt. Deshalb soll dieses Projekt in drei Schritten umgesetzt werden. Zuerst soll das Ausflugsgebiet für Menschen mit Einschränkungen positioniert werden. Danach sollen bestehende Angebote in Lungern gezielter auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe ausgerichtet werden. Der dritte Schritt sieht vor, dass mit neuen Angeboten die Wertschöpfungskette ergänzt wird und so die Gäste-Zahlen substanziell erhöht werden können.

Im Weiteren wird an der Machbarkeitsstudie betreffend den Zusammenschluss der Tourismusgebiete Engelberg-Titlis, Melchsee-Frutt und Meiringen-Hasliberg gearbeitet, an der Realisierung des Grimsel-Tunnels, sowie am Holznetzwerk Brünig, bei dem sich regionale Betriebe der Holzwirtschaft wirksam vernetzen können.

Die Rechnung für 2017 schloss mit einem Minus von 3150 Franken ab. Beim Budget 2018 wird ein kleiner Gewinn erwartet. Margrit Rohrer-Wälti wurde einstimmig als zweite Revisorin für ein Jahr gewählt. Sie ersetzt Peter Berchtold. Im Anschluss an die DV gab Raphael Jaquet, Projektleiter bei der Berghilfe Schweiz, in einem Kurzreferat einen Einblick in 75 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe für die Schweizer Bergbevölkerung.

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