Neuer Anlauf für eine Wanderbrücke

Im Ob- und Nidwaldner Höhenweg klafft eine Lücke. Nun soll diese geschlossen werden.

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1.-August-Wanderung 2012 am Charren: Teilnehmer halten sich am Sicherungsseil. (Bild: PD)

1.-August-Wanderung 2012 am Charren: Teilnehmer halten sich am Sicherungsseil. (Bild: PD)

Der Obwaldner und Nidwaldner Höhenweg bietet konditionsstarken Wanderern die Gelegenheit, vom Pilatus über den Brünig zum Stanserhorn, und von dort weiter bis zum Jochpass ob Engelberg zu gelangen. Obwohl der Höhenweg touristisch schon beworben worden ist, klafft in einem Abschnitt zwischen den Melchtaler und Kernser Bergen immer noch eine Lücke.

Der Grund heisst Charren, auch Wagenleis genannt, eine Felsscharte, die es zu durchklettern gilt. Vor einigen Jahren war dort um eine kleine Brücke, die ohne Baubewilligung erstellt worden war, ein Streit entbrannt.Die Brücke wurde schliesslich entfernt. Nun nehmen die Vereine Obwaldner und Nidwaldner Wanderwege einen neuen Anlauf.

Sie haben im Januar ein Gesuch eingereicht, um den Wegabschnitt ins Wegnetz des Kantons aufzunehmen. Damit soll der Weg geebnet werden, um die Lücke im Obwaldner und Nidwaldner Höhenweg zu schliessen und allenfalls wieder eine Brücke über den Charren zu erstellen.

Geri Wyss