Neuer Anlauf für Uferweg am Sarnersee

Schon vor über 30 Jahren war ein Fuss- und Wanderweg am Westufer des Sarnersees ein Thema. Nun möchte die Gemeinde Nägel mit Köpfen machen.

Drucken
Teilen
Soll dank einem neuen Weg attraktiver werden: das Spazieren entlang des Westufers des Sarnersees. (Bild: Daniel Reinhard/Neue OZ)

Soll dank einem neuen Weg attraktiver werden: das Spazieren entlang des Westufers des Sarnersees. (Bild: Daniel Reinhard/Neue OZ)

Ein Fuss- und Wanderweg am Westufer des Sarnersees – diesen will die Gemeinde Sarnen nun realisieren. Zeitplan und Massnahmenkatalog dazu sind im Verkehrsrichtplan der Gemeinde jetzt ziemlich konkret aufgezeichnet. Man rechnet mit einer etappenweisen Umsetzung von 2015 bis 2020 und mit Kosten von rund 900'000 Franken.

Es gibt noch Stolpersteine

Ivo Näpflin, Projektleiter Planung der Gemeinde Sarnen, dämpft allzu hohe Erwartungen und spricht von «sehr vielen Stolpersteinen» und einem «vagen Zeitplan». Klar ist: Ein durchgehender Wanderweg am Westufer des Sarnersees ist nicht nur ein Wunsch der Gemeinde, sondern – gemäss kantonaler Richtplanung – auch ein Gebot des Kantons. Der Weg soll «wo möglich» am Ufer geführt werden. Ein durchgehender Wanderweg direkt am Ufer ist nämlich undenkbar – Seeanstösser in Wilen wollen nicht, dass Spaziergänger durch ihren Garten gehen.

Knackpunkt Landverhandlungen

Die Planer der Gemeinde haben die mögliche Linienführung des Fusswegs in Abschnitte aufgeteilt. Teilweise sind auch Brücken geplant, so etwa eine über den Schwandbach zwischen dem Wilerbädli und dem Hotel Waldheim. Knackpunkt werden die Verhandlungen mit den Landbesitzern sein, deren Parzellen nicht überbaut sind – meistens Landwirtschaftsland. Denn genau in solchen Abschnitten soll der Weg direkt am Ufer verlaufen.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.