Neuer Bettentrakt für Obwaldner Kantonsspital?

Um konkurrenzfähig zu bleiben, braucht das Obwaldner Kantonsspital einen neuen Bettentrakt. Am Sonntag wird an der Urne über einen Kredit von 40,4 Millionen Franken entschieden.

Drucken
Teilen
Das Kantonsspital Obwalden in Sarnen. (Bild: Corinne Ganzmann/Neue NZ)

Das Kantonsspital Obwalden in Sarnen. (Bild: Corinne Ganzmann/Neue NZ)

Der heutige Bettentrakt im Kantonsspital Sarnen ist komplett veraltet. Er wurde 1911 erstellt. Die letzte Sanierung liegt über ein Vierteljahrhundert zurück. Ohne Ersatz wäre es kaum mehr möglich, die stationäre Versorgung weiterzuführen, urteilt die Kantonsregierung.

Nun soll der Altbau durch einen neuen Bettentrakt mit 63 stationären Betten, ausschliesslich in Einer- und Zweierzimmern, ersetzt werden. Dem Projekt «Sarnasana» des Architekturbüros Fugazza Steinmann & Partner wird attestiert, es stelle eine zeitgemässe und kostengünstige Grundversorgung sicher.

Im alten Bettentrakt würden bei einem Ja neu verschiedene Ambulatorien und Tageskliniken untergebracht werden. Durch einen neuen Anschluss an den Behandlungstrakt können Synergien genutzt und Betriebsabläufe optimiert werden.

Die Kosten betragen 47 Millionen Franken. 3,3 Millionen bezahlt das Kantonsspital aus eigenen Mitteln. Ebenfalls 3,3 Millionen wurden vom Kantonsrat respektive vom Regierungsrat bereits für Planung und Baueingabe bewilligt. Somit bleiben noch 40,4 Millionen Franken, die vom Volk abgesegnet werden müssen.

sda