Neuer Spielplatz für das Hotel Bahnhof Giswil

Dank Corona ergab sich dem Hotel Bahnhof Giswil die Möglichkeit zum Bau eines Spielplatzes, der nun mit einer Kinderdisco eingeweiht wurde.

Drucken
Teilen
Mit einer Sirup-Bar wurde der Spielplatz für die jungen Gäste eingeweiht.

Mit einer Sirup-Bar wurde der Spielplatz für die jungen Gäste eingeweiht.

Christoph Zumstein / Obwaldner Zeitung (Giswil, 20. Juli 2020)

(mah) Am Sonntag wurde im Hotel Bahnhof Giswil den ganzen Tag gefeiert: Grund dazu bot die Einweihung des neu erbauten Spielplatzes. Die Kinder waren begeistert von der Sirup-Bar, den lustigen verkleideten Maskottchen, der Schmink-Ecke, der Kinderdisco und natürlich dem neuen Spieleort. Die Holztürme erinnern mit ihren Windrädern an eine Mühle – eine liebevolle Hommage an die dahinterliegende Moulin-Noir-Bar. Dank genau dieser Bar und wegen des Coronavirus kam das Ganze nämlich überhaupt erst zu Stande: Deshalb verpasste man den Holztürmen kurzerhand den Spitznamen «Corona-Türme».

So sehen die sogenannten «Corona-Türme» aus, welche mit Hilfe des FC Giswil erbaut wurden.

So sehen die sogenannten «Corona-Türme» aus, welche mit Hilfe des FC Giswil erbaut wurden.

Christoph Zumstein / Obwaldner Zeitung (Giswil, 20. Juli 2020)

1'000 Arbeitsstunden als Hochzeitsgeschenk wurden so eingelöst

«Ursprünglich wollten wir nur das Dach der Bar abdichten. Dann kam der Shutdown und wir hatten plötzlich die Möglichkeit, das Projekt auszubauen. Ideen für einen neuen Spielplatz hatten wir schon lange, doch nie die Zeit dies auch umzusetzen», sagt Kevin Zumstein. Er und seine Freunde von der zweiten Mannschaft des FC Giswil arbeiteten Tag und Nacht an dem Projekt – freiwillig. Das Team hat dem Wirtepaar des Bahnhofs Giswil zur Hochzeit vor fünf Jahren nämlich 1'000 Arbeitsstunden geschenkt. Diese und viele Stunden mehr wurden beim Bau des Spielplatzes und Umgebung nun eingelöst. Tatsächlich wurde nicht nur der Spielplatz komplett neu gestaltet, auch die Bar und der Teich wurden neu gemacht. Wirt Christoph Zumstein ist begeistert: «Es ist wahnsinnig toll, was hier geleistet wurde. Was mich aber noch mehr beeindruckt, ist der Einsatz von allen Beteiligten, insbesondere von Roger Kiser und Kevin Zumstein. Ohne sie wäre nichts hier.»

Mehr zum Thema