NEUES GESETZ: Obwalden will mehr Polizei und plant Stellen

Die Kantonspolizei sei nicht mehr in der Lage, für Ruhe und Ordnung zu sorgen, klagen die Gemeinden. Der Kanton will handeln und plant sechs neue Stellen.

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Mehr Polizei für den Kanton Obwalden wird verlangt. (Symbolbild Pius Amrein/Neue LZ)

Mehr Polizei für den Kanton Obwalden wird verlangt. (Symbolbild Pius Amrein/Neue LZ)

Fünfzig Personen dies war bis anhin der gesetzlich erlaubte Höchstbestand des Obwaldner Polizeikorps. Im neuen Obwaldner Polizeigesetz soll darauf verzichtet werden, einen maximalen Polizeibestand festzuschreiben. Konkret: Es dürfen auch mehr als fünfzig Polizisten sein, wenn der Kanton dies als nötig erachtet und das Parlament den Segen dazu gibt. Fakt ist: Der aktuelle Polizeibestand in Obwalden ist im gesamtschweizerischen Vergleich auffallend tief. Entsprechend sind die Ausgaben geringer. Jeder andere Kanton in der Zentralschweiz gibt pro Kopf mehr Geld aus für das Polizeikorps.

Dass Obwalden mehr Polizisten braucht, steht vor allem für die Gemeinden ausser Frage. In der Vernehmlassung zum neuen Polizeigesetz führten die Gemeinden Sarnen, Kerns, Alpnach, Giswil und Engelberg deutlich aus, dass die Kantonspolizei «nicht mehr in der Lage sei, lückenlos und für alle Gemeinden zufrieden stellend für die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung zu sorgen».

Adrian Venetz 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».