NID-/OBWALDEN: Bäche in einem immer schlechteren Zustand

Die Erdmassen in Beckenried und Sarnen sind konstant in Bewegung. Der Druck auf die Bachsperren nimmt weiter zu.

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Arbeiter beim Abholzen im Rutschgebiet oberhalb Beckenried. Unterstützt werden sie von Helikoptern. (Bild Christian Perret)

Arbeiter beim Abholzen im Rutschgebiet oberhalb Beckenried. Unterstützt werden sie von Helikoptern. (Bild Christian Perret)

Die Hangrutsche in Beckenried und Sarnen kommen nicht zum Stillstand und fordern den Verantwortlichen und Helfern nach wie vor alles ab. Im Gebiet Bodenberg oberhalb Beckenried sind Bachsperren am Lielibach durch den ständigen Druck ramponiert worden. Die treppenartigen Verbauungen sind für die Stabilisierung des Bachs verantwortlich. Da an der Flanke des Hangrutsches aufgrund der Wetterprognosen für die kommenden Tage weitere kleinere und grössere Abbrüche ins Bachbett erwartet werden, sind die Arbeiter mit Hochdruck daran, Bäume wenn nötig zu fällen und mit Hilfe von Helikoptern aus der Gefahrenzone zu bringen. So kann das Risiko einer Bachstauung mit anschliessendem Überlauf vermindert werden.

Warntafel wegen Steinschlag

Probleme bereiten beschädigte Bachsperren auch beim Hangrutsch in Sarnen. Der Lauf des Schlimbachs wird wegen der Rutschung, die nach wie vor rund 10 Zentimeter am Tag beträgt, an gewissen Stellen immer schmäler. Die Strassen, die ebenfalls täglich weiter Schaden nehmen, werden rudimentär repariert. Wegen Steinschlaggefahr musste oberhalb einer Strasse eine Warntafel angebracht werden.

red