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NID-/OBWALDEN: Die meisten Gemeinden nutzen Festtage für Brücke

Zwischen Weihnachten und Neujahr sind die Schalter sämtlicher Gemeindeverwaltungen in Nidwalden zu. In Obwalden sieht es anders aus.
Der neue Empfang der Gemeindeverwaltung Giswil am neu gestalteten Bahnhofplatz. (Bild: Matthias Stadler (Obwaldner Zeitung))

Der neue Empfang der Gemeindeverwaltung Giswil am neu gestalteten Bahnhofplatz. (Bild: Matthias Stadler (Obwaldner Zeitung))

Die Nidwaldner Gemeindeverwaltungen machen die Brücke. Vom 22. Dezember, 17 Uhr, bis und mit 2. Januar 2018 sind die Schalter sämtlicher elf Gemeinden im Kanton geschlossen. Dies hat System – seit rund zehn Jahren. Denn auch für Mitarbeiter der Gemeinden gilt die kantonale Arbeitszeitverordnung. Und diese schreibt vor, dass die Büros vom 24. Dezember bis und mit 2. Januar geschlossen bleiben, beziehungsweise bis 3. Januar, falls dieser auf einen Feiertag fällt.

Damit sei man bisher sehr gut gefahren, sagt auf Anfrage Marta Stocker, Gemeindeschreiberin von Hergiswil. «Uns ist nicht bekannt, dass sich Bürger darüber beklagt haben, dass die Gemeindeverwaltung über die Feiertage geschlossen ist.» Notfallnummern und Pikettorganisationen würden den Betrieb der Gemeinde auch in diesen Tagen sicherstellen, so etwa die Schneeräumung.

Die drei Werktage zwischen Weihnachten und Neujahr haben die Mitarbeiter unter dem Jahr vorgearbeitet, indem sie täglich ein paar Minuten länger arbeiteten. «Das System schätzen die Mitarbeiter sehr», weiss Marta Stocker. «Einzelne Abteilungen wegen Ferienabwesenheiten zu schliessen ginge nicht, auch das spricht für die Schliessung der gesamten Gemeindeverwaltung.»

Pakete werden in Stans abgeholt

Auch Lars Vontobel, Gemeindeschreiber von Dallenwil, spricht von einem bewährten Regime. «Ich gehe davon aus, dass zwischen Weihnachten und Neujahr sowieso nur wenige Bürger unsere Dienste am Schalter beanspruchen würden. Viele Dienstleistungen können die Bürger ja auch jederzeit online abwickeln.» Auch für die Postgeschäfte, die seit fünf Jahren in der Postagentur der Gemeindeverwaltung integriert sind, habe man eine Lösung. «Eingeschriebene Briefe und Pakete können die Dallenwiler in der Poststelle Stans abholen, wenn sie nicht zu Hause sind.» In Dallenwil werden die Feiertage übrigens gleich für den Umbau der Schalterhalle genutzt, welche darum erst am 8. Januar 2018 wieder öffnet.

Pendenzen in den ruhigen Zeiten aufarbeiten

Anders präsentiert sich die Situation in Obwalden, wo die Gemeinden eigene Arbeitszeitverordnungen haben. Dort haben die meisten Gemeindeverwaltungen normal offen, so auch jene in Kerns. «Auch wenn es etwas ruhiger als unter dem Jahr ist, besuchen auch in dieser Zeit Bürger unsere Schalter, so etwa, um das Tages-Generalabonnement abzuholen», sagt Gemeindeschreiber Roland Bösch. Wer wolle, dürfe natürlich trotzdem Ferien nehmen. Doch das Arbeiten zwischen den Feiertagen habe auch Vorteile. «Man kann in diesen ruhigen Zeiten Pendenzen aufarbeiten, die unter dem Jahr vielleicht etwas liegen geblieben sind.»

Auch die Lungerer müssen zwischen Weihnachten und Neujahr nicht auf die Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung verzichten, dafür aber zwischen dem 3. Januar nachmittags und dem 5. Januar. Dies, weil die Verwaltung wegen Umbauarbeiten provisorisch ins Erdgeschoss des Schulhauses Grossmatt am Gräb­liweg 4 zügelt.

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

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