Nid- und Obwaldner Regierung betont grossen Rückhalt für die Armee

Am Empfang der Kommandanten in Sarnen betonten Ob- und Nidwalden die gute Zusammenarbeit.

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Empfang der Kommandanten durch die Regierungen von Ob- und Nidwalden im Rathaus Sarnen.

Empfang der Kommandanten durch die Regierungen von Ob- und Nidwalden im Rathaus Sarnen.

Bild: PD

(pd) Die Regierungen von Ob- und Nidwalden haben diese Woche die militärischen Kommandanten mit besonderen Beziehungen zu den beiden Kantonen im Kantonsratssaal des Rathauses in Sarnen empfangen. Der Austausch findet traditionsgemäss alternierend in Nidwalden und Obwalden statt. Er sei ein Beleg für die von hoher Wertschätzung geprägten Zusammenarbeit zwischen der Armee und den beiden Kantonen, schreiben die Regierungen in einer gemeinsamen Medienmitteilung.

Nach der Begrüssung durch den Obwaldner Landammann Josef Hess verwies der Obwaldner Sicherheits- und Justizdirektor Christoph Amstad anhand der Rekrutierungszahlen auf den starken Rückhalt der Armee in Nidwalden und Obwalden: «Unsere beiden Kantone tragen ihren Teil zur Alimentierung der Armee bei, zwar nicht in absoluten Zahlen, aber prozentual leisten wir seit Jahren den grössten Beitrag für die Armee.»

Amstad thematisierte auch die hohe Regulierungsdichte: «Gerade im Kanton und in der Armee sind wir uns gewohnt, mit vielen Reglementen und Weisungen umzugehen. Denken Sie nur an die schwere Reglementskiste, die Sie als Kommandant jeweils mitzunehmen haben.» Es sei aber gefährlich, sich nur auf Reglemente zu verlassen. Amstad appellierte deshalb an die Eigenverantwortung. Gerade in kleinen Kantonen müsse man oft pragmatisch handeln und einfache Lösungen suchen: «Es braucht weniger Regeln, dafür müssen wir alle mehr Selbstverantwortung übernehmen und mehr mitdenken.» Im Anschluss an die Rede wurde dem am 27. Oktober letzten Jahres verstorbenen Kommandanten des Kompetenzzentrums SWISSINT, Oberst i Gst Franz Gander, gedacht.