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NIDWALDEN: Spenden für Fabio: Alles, was Sie wissen müssen

Der Artikel über den todkranken Fabio letzten Sonntag hat hohe Wellen geschlagen: Tausende wollen helfen es gibt aber noch offene Fragen. Das Kantonsspital Nidwalden beantwortet sie.
Der 17-jährige Fabio Paco aus Stans braucht dringend Blutstammzellen. (Bild: pd)

Der 17-jährige Fabio Paco aus Stans braucht dringend Blutstammzellen. (Bild: pd)

Dürfen Leute, die regelmässig Medikamente einnehmen oder unter (chronischen) Krankheiten leiden, ebenfalls spenden?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt von der Art der Medikamente und der Dauer der medikamentösen Behandlung ab respektive natürlich von der Art der Krankheit und deren Verlauf. Für eine definitive Antwort auf diese Frage wenden Sie sich am besten direkt an Blutspende SRK Schweiz unter der Telefonnummer 031 380 81 81 oder per Mail an die Adresse donorcenter@sbsc.ch.

Kann man die Abklärung, ob man als Spender in Frage kommt, in jedem beliebigen Spital machen oder auch beim Hausarzt?

Nein, man kann nicht einfach in ein Spital reinspazieren. Es gibt aber zwei einfache Alternativen: Entweder, Sie beteiligen sich an der Spendeaktion für Fabio am 30. Juli und kommen zwischen 12 und 18 Uhr ins Kantonsspital Nidwalden. Oder Sie registrieren sich online www.sbsc.ch/registrierung und erhalten dann den «Wattestäbchen-Test» direkt nach Hause inklusive frankiertem Rücksendecouvert.

Kommt die Spende bei der Aktion in Stans tatsächlich Fabio zu Gute, wenn es einen Treffer geben sollte?

Die Registrierung als freiwilliger, unverwandter Spender basiert auf dem Solidaritätsgedanken, also für alle Patienten weltweit als Spender zur Verfügung zu stehen. Eine Registrierung «exklusiv» nur für eine bestimmte Person ist nicht möglich. Je mehr Menschen sich als Blutstammzellenspender registrieren, desto grösser wird aber die Chance für Fabio, einen passenden Spender zu finden.

Ist die Blutgruppe für die Abklärung entscheidend?

Nein. Anders als bei einer klassischen Blutspende sind bei einer Blutstammzellenspende die Gewebemerkmale (sogenannte HLA-Merkmale) entscheidend. Diese Merkmale müssen bei Spender und Empfänger in hohem Ausmass übereinstimmen, damit eine Blutstammzellentransplantation gelingen kann. Die Blutgruppe spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Mehr Informationen dazu unter : www.blutspende.ch.

Wieso liegt die Alterslimite für Spendewillige bei 55 Jahren?

Es hat medizinische Gründe, weshalb jüngere Spender bevorzugt werden. Deshalb gilt die Regel, dass sich Personen im Alter von 18 bis 55 als Blutstammzellenspender registrieren lassen können. Bereits registrierte Personen können bis zum 60. Geburtstag im Register verbleiben. Doch auch wer sich (altershalber) nicht registrieren kann, kann Leben retten. Eine Auswahl an Optionen

finden Sie dazu auf www.sbsc.ch/engagement.

Wie ist das weitere Vorgehen, wenn jemand Bescheid bekommt, dass er oder sie als Spender in Frage kommt?

Nach der Anfrage an den potenziellen Spender (und dessen Einverständnis) folgt eine Blutentnahme sowie ein persönliches Informationsgespräch. Die medizinischen Untersuchungen und schliesslich die Blutstammzellenentnahme erfolgt dann entweder in Zürich, Bern oder Basel. Alle Details zum Ablauf haben wir für Sie unter www.luzernerzeitung.ch/bonus festgehalten.

Ist es möglich, Fabio im Spital Genesungswünsche (Blumen, Karten, Glücksbringer) zukommen zu lassen?

Ja, am besten an: Celina Paco (Mutter von Fabio), Kantonsspital Nidwalden, Ennetmooserstrasse 19, 6370 Stans.

Was ist passiert nach dem Zeitungsartikel über Paco letzten Sonntag?

Die Reaktionen waren überwältigend. Über die Facebook-Seite der «Neuen Luzerner Zeitung» hat der Artikel innert einer Woche über 650 000 Personen erreicht. Und es haben sich seither über 1200 Menschen online als neue Blutstammzellenspender registriert. Und es werden Hunderte Leute erwartet, die sich am 30. Juli im Spital in Stans registrieren lassen. Unsere Zeitung wird darüber berichten. Im Namen von Fabio und seiner Familie danken wir Ihnen herzlich für Ihre Solidarität.

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