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NIDWALDEN: Zwei Banken wollen fusionieren

Wie seit 2014 in Obwalden soll es ab 2017 auch in Nidwalden nur noch eine Raiffeisenbank geben. Die Genossenschafter werden in diesen Tagen persönlich informiert.
Christoph Baumgartner (links) soll Vorsitzender der Bankleitung werden, Verwaltungsratspräsident ist Bruno Poli. (Bild: Kurt Liembd)

Christoph Baumgartner (links) soll Vorsitzender der Bankleitung werden, Verwaltungsratspräsident ist Bruno Poli. (Bild: Kurt Liembd)

Die beiden Raiffeisenbanken Region Stans und Vierwaldstättersee-Süd wollen fusionieren. Dazu Bruno Poli, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisen Region Stans: «Die beiden Banken ergänzen sich ideal. Deshalb ist das Resultat der Fusion der beiden Banken besser als deren Summe.» Trotz Fusion bleibe die Kundennähe als Markenzeichen der Raiffeisenbank erhalten. So wird die neue Raiffeisenbank Nidwalden weiterhin an sämtlichen acht Standorten mit dem gewohnten Service an Dienstleistungen präsent sein. Die acht Geschäftsstellen befinden sich in Stans, Buochs, Hergiswil, Ennetbürgen, Wolfenschiessen, Emmetten, Dallenwil und Seelisberg. Geografisch wird die neue Raiffeisenbank mit ihren 86 Mitarbeitenden (70 Vollzeitstellen) den gesamten Kanton Nidwalden sowie die benachbarten Gemeinden Engelberg und Seelisberg mit ihrem Dienstleistungsangebot abdecken. Dabei versorgt sie ihren Geschäftskreis mit 1,5 Milliarden Franken an Krediten und verwaltet ebenso viele Kundengelder. «Damit erreichen wir eine optimale Bilanzstruktur», sagt Bruno Poli. Mit einer Bilanzsumme von 1,9 Milliarden und mit 35 000 Kunden und 22 000 Genossenschaftern wird die neue Bank zu einer der grössten Raiffeisenbanken der Schweiz.

Das Organigramm steht bereits

Der designierte Verwaltungsrat setzt sich aus acht Personen zusammen: Dies sind die bisherigen Bruno Poli (Präsident), Walter Odermatt (Vizepräsident), Erika Zobrist, Stefan Flury, Patrick Würsch, Sandra Niederberger und Markus Riechsteiner sowie ein neues Mitglied, das an der DV 2017 zu wählen ist. Bis heute vorgeschlagen ist Albert Gabriel. Auf die Delegiertenversammlung 2017 zurücktreten werden Therese Rotzer, Ruth Weber, Josef Odermatt, Othmar Egli und Hanspeter Odermatt. Als künftiger Vorsitzender der Bankleitung vorgesehen ist Christoph Baumgartner. Neben ihm soll die Bankleitung bestellt werden aus Claudio Ott (stv. Vorsitzender der Bankleitung und Leiter Privatkunden), Stefan Fry (Credit Office), Herbert Genhart (Leiter Anlagekunden), Peter von Flüe (Leiter Firmenkunden) und Jürg Schaffhauser (Leiter Services). Urs Kneubühler, der bisherige Vorsitzende der Bankleitung der Raiffeisen Region Stans, wird bis zu seiner vorzeitigen Pensionierung Ende 2018 für die Koordination aller Gesamtbank-Projekte verantwortlich sein. Dazu Bruno Poli: «Mit dieser Organisation ist eine ausgewogene Vertretung beider Banken sichergestellt und im Verwaltungsrat sind breit gefächerte Kompetenzen vereint.»

Bis die Fusion vollzogen ist, dauert es noch einige Monate. Den Entscheid fällen die Delegierten am 13. März (Vierwaldstättersee-Süd) und am 16. März (Region Stans). Falls beide Versammlungen Ja sagen, erfolgt am 18./19. Mai die technische Fusion. In den nächsten Tagen werden sämtliche Genossenschafter zu einer Orientierungsversammlung eingeladen, wo weitere Details zu erfahren sind.

Kurt Liembd

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