Niklaus Bleiker wirbt für ein Ja zum Kredit

Die Obwaldner stimmen am 3. März über den Kauf von militärischen Liegenschaften ab. Ein Nein zum Kredit sei noch lange kein Ja zum Flugplatz, hiess es am Dienstag an einer Medienkonferenz.

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Volkswirtschaftsdirektor Niklaus Bleiker: «Man darf mit Fug und Recht sagen: Der Grossteil der Nutzer sind Auswärtige.» (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Volkswirtschaftsdirektor Niklaus Bleiker: «Man darf mit Fug und Recht sagen: Der Grossteil der Nutzer sind Auswärtige.» (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Mit dem Kauf des Flugplatzes Kägiswil werde zu einem fairen Preis ein optimales Logistikzentrum für den Zivilschutz möglich sowie eine zonenkonforme Nutzung des Flugplatzes und Realersatz von Landwirtschaftsland für die ökologische Aufwertung des Sarneraatals. Dies sagte der Obwaldner Volkswirtschaftsdirektor Niklaus Bleiker am Dienstag an einer Medienkonferenz zur Volksabstimmung vom 3. März.

Sollte an der Volksabstimmung der Kredit abgelehnt werden, so bedeute das lediglich, dass die Mittel für den Kauf der Liegenschaften nicht zur Verfügung stehen. Die Weiterführung des Flugbetriebs wäre trotzdem nicht mehr zonenkonform. Ebenso müsste für das zentrale Logistikzentrum des Zivilschutzes eine neue Lösung gefunden werden. Das Zentrum könnte zwar am geplanten Standort realisiert werden, hingegen müsste bei einem Herauslösen dieser Bauparzelle aus der gesamten Vorlage mit armasuisse Immobilien neu verhandelt werden.

Gesamtinteresse höher gewichtet

Der Kantonsrat und der Regierungsrat haben «entschieden, dass das sehr gute finanzielle Angebot von armasuisse und das Gesamtinteresse der Bevölkerung höher zu gewichten sind als die Nutzung des Flugplatzareals». Ohnehin sei der Flugplatz nur für Mitglieder der betreffenden Vereine geöffnet, diese seien aber mehrheitlich nicht im Kanton Obwalden wohnhaft und hier nicht steuerpflichtig. Der Regierungsrat hat sich zudem die Frage der künftigen Nutzung des Geländes neu überlegt.

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<span class="autor">Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen OZ und im E-Paper. </span>