Nun gönnt die Regierung Vätern mehr Urlaub

Wer beim Kanton Obwalden arbeitet und Vater wird, soll neu fünf Tage frei erhalten. Die Regierung will mit dem Nachbarkanton gleichziehen.

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Mehr Vaterschaftsurlaub. Im Bild Reto Habermann mit seinem Sohn Noah. (Symbildbild Remo Nägeli/Neue LZ)

Mehr Vaterschaftsurlaub. Im Bild Reto Habermann mit seinem Sohn Noah. (Symbildbild Remo Nägeli/Neue LZ)

Noch im vergangenen November hatte es aus Obwalden geheissen, es sei keine Änderung geplant. Man bleibe bei einem Tag Vaterschaftsurlaub für männliche Angestellte des Kantons. Damals gab die Nidwaldner Regierung bekannt, dass sie Neu-Vätern ab diesem Jahr nach der Geburt eines Kindes fünf statt wie bisher zwei freie Tage gewähren will, sofern sie beim Kanton oder einem anderen öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber (Gemeinden, Elektrizitätswerk, Kantonsspital usw.) arbeiten.

Nun will Obwalden doch nachziehen. In der Antwort auf einen Vorstoss im Kantonsrat schreibt die Regierung: «Eine Verlängerung des bezahlten Vaterschaftsurlaubs wird die Attraktivität des Kantons als Arbeitgeber erhöhen.» Der Vorstoss wurde im April von der Sarner SP-Kantonsrätin Heidi Wernli und elf Mitunterzeichnern eingereicht. Die Regierung erinnert daran, dass neben Nidwalden auch die Kantone Luzern und Zug fünf Tage Vaterschaftsurlaub gewähren, in Uri sind es vier. Ferner bekämen auch Angestellte der Obwaldner Kantonalbank sowie grösserer Arbeitgeber wie Raiffeisenbanken, Migros oder Swisscom ebenfalls Vaterschaftsurlaub.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.