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Nun kommt auch Dorothee Wyss zu Ehren

Franz Enderli als Präsident soll mit einem neuen Verein die weltweite Verehrung von Bruder Klaus und seiner Frau fördern.
Romano Cuonz
Sie wollen Niklaus von Flüe und seine Frau Dorothee Wyss als spirituelle Figuren in künftig fördern: Tagespräsident Karl Vogler, Geschäftsführerin Doris Hellmüller und Präsident Franz Enderli (von links). (Bild: Romano Cuonz, Sachseln 16. Oktober 2019)

Sie wollen Niklaus von Flüe und seine Frau Dorothee Wyss als spirituelle Figuren in künftig fördern: Tagespräsident Karl Vogler, Geschäftsführerin Doris Hellmüller und Präsident Franz Enderli (von links). (Bild: Romano Cuonz, Sachseln 16. Oktober 2019)

«Eine Verehrung von Bruder Klaus ohne seine Frau Dorothee Wyss ist heute kaum mehr denkbar. Sie gehört an seine Seite», erklärte Obwaldens alt Landammann Franz Enderli in Sachseln. Sagte es als eben gewählter erster Präsident des neu gegründeten «Fördervereins Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss».

Signifikant ist das Emblem dieses neuen Vereins: Auf einem vom kolumbianischen Maler Nelson Torres eigens gemalten Bild sind Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss beieinander zu sehen. Inspirieren liess sich der Künstler dabei von einem Originalbild aus dem 18. Jahrhundert, das in der Kapelle Mösli hängt.

15 Frauen und Männer im Vorstand

Schon der Zweckartikel des Vereins hält klar fest, dass der Kreis, den man hier ansprechen will, gross sein soll. Man verstehe sich als weltweit vernetzten Bund und Freundeskreis von Bruder Klaus und Dorothee Wyss, heisst es da. Und weiter: «Der Verein steht allen Menschen offen, denen die Förderung einer landes- und weltweiten Verehrung und Wertschätzung dieser beiden spirituellen Leitfiguren ein Anliegen ist.» Und etwas betonte Franz Enderli bei der Gründung ganz besonders: «Wir wollen in ökumenischem Geist handeln und den interreligiösen Dialog im Sinn und Geist der Friedensspiritualität von Niklaus von Flüe pflegen.»

Schon bei seiner Gründung wurde klar, dass dieser neue Verein auf eine überaus grosse Zahl von Einzelpersonen und namhafte Kollektivmitglieder zählen kann. Zusammen mit der Kirch- und der Einwohnergemeinde Sachseln haben sich da unter anderen auch die Evangelisch-Reformierte Kirche und der Katholische Kirchgemeindeverband Obwalden eingetragen. Bemerkenswert sind auch die zahlenmässige Grösse und die breite Zusammensetzung des Vorstandes. Gleich 15 Frauen und Männer mit jeweils ganz verschiedenem Hintergrund werden Franz Enderli zur Seite stehen. Neben Karl Vogler (er hatte als Jurist bei der Gründung das Tagespräsidium inne) gehören ihm aus Obwalden Karin Durrer, Thomas Kappeler, Gabriela Lischer, Esther Omlin, Dominik Rohrer und Eva Maria Rossacher-Riedo an. Nidwalden ist durch Klaus Odermatt aus Dallenwil vertreten. Weil das Spektrum möglichst weit reichen soll, hat man auch Vertreterinnen aus Luzern, der Romandie und dem Tessin gewinnen können.

Strategie Bruder Klaus 2020

Seit vielen Jahren schon besteht in Sachseln die traditionelle Bruder-Klausen-Stiftung. Warum aber brauchte es denn jetzt auch noch einen Verein? Die Antwort kam vom Sachsler Pfarrer Daniel Durrer. Er, der die alte Stiftung von Amtes wegen präsidiert, erklärte: «Mit dem Förderverein schaffen wir ein geeignetes Gefäss, das in der Lage ist, unsere ‹Strategie 2020› auch operativ umzusetzen.» Es gehe da keineswegs um eine Konkurrenz, viel mehr um eine sinn- und wertvolle Ergänzung. Besagte «Strategie 2020» trägt klar Franz Enderlis Handschrift. Sie geht aufs Gedenkjahr «600 Jahre Niklaus von Flüe» 2017 zurück.

In diesem Jahr konnte man zahlreiche neue und weitherum beachtete Impulse setzen. Vor allem war es gelungen, Niklaus von Flüe – und eben immer auch seine Frau Dorothee Wyss – als politische und spirituelle Leitfiguren des 21. Jahrhunderts zu positionieren. Franz Enderli dazu: «Die Wieder- und Neuentdeckung von Niklaus von Flüe und seiner zeitlosen Botschaften wirken nach, diese neuen Akzente wollen wir nun im Verein weiter pflegen und in vielfältigen Aktivitäten zum Ausdruck bringen.» Das Vorhaben wird übrigens, wie Generalvikar Martin Kopp brieflich versicherte, auch vom Bistum Chur sehr begrüsst.

Online Kerzen anzünden

Eine wichtige Rolle kommt neben dem Bruder-Klausen-Kaplan vor allem auch der Geschäftsführerin Doris Hellmüller zu. In ihrem Büro werden bei wichtigen Vorhaben alle Fäden zusammenlaufen. An der Gründungsversammlung zählte sie – auf Deutsch und Französisch – schon einmal einige Beispiele für neue Aktivitäten auf: So können Verehrer von Bruder Klaus und Dorothee künftig Kerzen auch online anzünden. Die Angebote für Führungen gibt es auch in Stans und Luzern. Ganz neu ist zudem ein Rätselpfad für Jung und Alt in Flüeli-Ranft.

Weitere Informationen zum «Förderverein Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss» gibt es auf der Website www.bruderklaus.com.

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