OB-/NIDWALDEN: Baumeister: Ein «ruinöser Preiskampf» tobt

Die Baumeister in Ob- und Nidwalden können sich nicht beklagen: Im vergangenen Jahr nahm die Bautätigkeit sowohl im Hoch- wie auch im Tiefbau zu.

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Auf einer Baustelle in Alpnach 2003. (Archivbild Josef Reinhard/Neue OZ)

Auf einer Baustelle in Alpnach 2003. (Archivbild Josef Reinhard/Neue OZ)

Im Baugewerbe sind auch im vergangenen Jahr regionale Unterschiede festzustellen. «Während etwa im Kanton Luzern von ?starkem Einbruch? die Rede ist, gab es in Ob- und Nidwalden ein moderates Wachstum», sagte Präsident Joseph Lustenberger an der Generalversammlung der Unterwaldner Baumeister in Ennetbürgen. Die Zahlen stimmen positiv. Der Umsatz in Ob- und Nidwalden betrug 2008 insgesamt 230 Millionen.

Einziger Wermutstropfen: Im letzten Quartal waren die Auftragseingänge stark rückläufig. Die Folge davon: «Ein ruinöser Preiskampf, den wir momentan veranstalten», so Lustenbergers Kritik.

Erfreulich ist die Anzahl der Mitarbeiter. Obwohl in den letzten zehn Jahren in Ob- und Nidwalden rund 30 Prozent der Baugeschäfte verschwunden sind, steigt die Zahl der Mitarbeiter stetig. Ende 2008 arbeiteten 1074 Personen im Baugewerbe von Ob- und Nidwalden.

Kurt Liembd

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner und der Neuen Obwaldner Zeitung.