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OB-/NIDWALDEN: Dallenwiler wagt sich an Bruder Klaus

Der bekannte Theaterregisseur Klaus Odermatt dreht einen Film über Bruder Klaus, der an der Gedenkfeier vom 19. August im Flüeli aufgeführt wird.
Adrian Venetz
Ein Blick auf die Dreharbeiten zum Film von Klaus Odermatt, der das Leben und Wirken von Bruder Klaus thematisiert. (Bild: PD)

Ein Blick auf die Dreharbeiten zum Film von Klaus Odermatt, der das Leben und Wirken von Bruder Klaus thematisiert. (Bild: PD)

Adrian Venetz

adrian.venetz@obwaldnerzeitung.ch

Anlässlich der Bruder-Klaus-­Gedenkfeier vom 19. August soll auch etwas für die Nachwelt geschaffen werden. Der von Personen aus bürgerlichen Kreisen gegründete Verein «Die Schweiz mit Bruder Klaus» hat dafür den bekannten Dallenwiler Theaterregisseur Klaus Odermatt engagiert. Mit einer Handvoll Laiendarstellern hat dieser in den vergangenen zwei Monaten Szenen aus dem Leben und Wirken von Bruder Klaus inszeniert. An der Feier vom 19. August in Flüeli-Ranft wird der Film dem Pub­likum vorgeführt. Anschliessend kann die DVD erworben werden.

«Ich war völlig frei bei der Realisierung des Films», erzählt Regisseur Odermatt. Deshalb habe er sich zuerst mal überlegen müssen, wie und in welcher Form dieses künstlerische Werk zu Bruder Klaus anzupacken sei. Der 58-jährige Dallenwiler betrat dabei teils Neuland. Zwar wurden seine bisherigen Theater- und Freilichtspielproduktionen oft aufgezeichnet und auf Film festgehalten. «Aber ein rein filmisches Werk habe ich bisher nicht realisiert.»

Wichtig sei ihm, dass der Film über Bruder Klaus schlicht gehalten werde. Es gebe schliesslich genügend andere Leute, die das Leben und Wirken von Bruder Klaus mit «hochstehenden und gescheiten Worten» zu erklären versuchten, so Odermatt schmunzelnd.

Einzelne Sequenzen zu einem Ganzen verknüpfen

Eine Szene des Films zeigt beispielsweise den Abschied des Einsiedlers von seiner Familie. In einer anderen Szene geht es um den Besuch eines Bischofs beim fastenden Bruder Klaus. Ein Sprecher – der Text stammt ebenfalls aus der Feder von Klaus Odermatt – verbindet die verschiedenen Einzelszenen schliesslich zu einem Ganzen. Etwa 45 Minuten dauert der Film. «Was die Bild- und ­Tonqualität angeht, können wir uns natürlich nicht mit heutigen Profi-Produktionen messen», so Odermatt. «Nichtsdestotrotz hoffe ich, ein ansprechendes Produkt abliefern zu können.» Am vergangenen Sonntag wurden in Wiesenberg die letzten Szenen gedreht. Kein Zufall ist es übrigens, dass der Regisseur ein Namensvetter von Bruder Klaus ist. «Meine Eltern waren streng religiös», sagt Klaus Odermatt. Und so verdanke er seinen Vornamen dem Schweizer Schutzpatron.

Dass der neue Film über Bruder Klaus in einem schlichten Gewand daherkommt, ist auch ganz im Sinne von Monika Rüegger, Präsidentin des Vereins «Die Schweiz mit Bruder Klaus» und Präsidentin der SVP Obwalden. «Unsere Feier am 19. August ist ein Anlass für die ganze Familie.» Wichtig sei ihr, dass der festliche Nachmittag nicht von Ansprachen dominiert werde. «So kamen wir damals auf die Idee, zusätzlich etwas Bleibendes zu schaffen – eben mit einem Theater oder einem Film.» Sie habe, so Rüegger, bereits einige kurze Blicke in die Filmaufnahmen werfen können und sei überzeugt, dass dieses Auftragswerk bei Klaus Odermatt in guten Händen sei.

Hinweis

www.bruderklaus-gedenkfeier.ch

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