OB-/NIDWALDEN: Die Zahl der älteren Spitalpatienten wächst

n Ob- und Nidwalden steigt die Zahl der älteren Spitalpatienten. Weil deren Krankheitsbilder oft komplex sind, können Routineoperationen zu einem Risiko werden.

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Pflegefachfrau Patricia Züger (links) in der Übergangspflege- station für ältere Leute im Kantonsspital Nidwalden im Gespräch mit Maria Weibel. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Pflegefachfrau Patricia Züger (links) in der Übergangspflege- station für ältere Leute im Kantonsspital Nidwalden im Gespräch mit Maria Weibel. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

«Wir verzeichnen einen kontinuierlichen Zuwachs an älteren Patienten», sagt der Nidwaldner Spitaldirektor Urs Baumberger. Und die Obwaldner Spitaldirektorin Rita Anton ergänzt: «Viele hochbetagte Patienten über 80 Jahren weisen komplexe Krankheitsbilder mit verschiedenen Zusatzdiagnosen auf.» Eine Operation wird so vielfach zu einem schwierigen Unterfangen. Beispielsweise, wenn bei einem älteren Patienten die kranke Hüfte operiert und eine Prothese eingesetzt werden muss, er aber zusätzlich unter Diabetes und Herzinsuffienz leidet.

Die Medizin trägt aber auch dazu bei, dass unsere Lebenserwartung weiter steigt. Der auf Altersfragen spezialisierte Soziologieprofessor François Höpflinger von der Universität Zürich schätzt, dass die biologische Altersgrenze dereinst dank des medizinischen Fortschritts bei durchschnittlich 93 bis 94 Jahren liegt.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am am Freitag in der Neuen Obwaldner und Nidwaldner Zeitung.