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OB-/NIDWALDEN: Ein Blick voraus auf das Musikfest 2019

Der Unterwaldner Musikverband freut sich auf das erste Innerschweizer Musikfest nächstes Jahr in Hergiswil. An der Delegiertenversammlung vom Samstag wurden zudem verdiente Musikanten geehrt.
Seit 50 Jahren aktive Musikanten (von links): Ruedi Abächerli (Musikgesellschaft Giswil), Peter Würsch (Musikgesellschaft Emmetten) und Alois Gander (Feldmusik Beckenried). (Bild: Kurt Liembd (Alpnach, 10. März 2018))

Seit 50 Jahren aktive Musikanten (von links): Ruedi Abächerli (Musikgesellschaft Giswil), Peter Würsch (Musikgesellschaft Emmetten) und Alois Gander (Feldmusik Beckenried). (Bild: Kurt Liembd (Alpnach, 10. März 2018))

«Das Verbandsjahr 2017 war ein intensives und arbeitsreiches Jahr», sagte René Ricciardi, Präsident des Unterwaldner Musikverbands (UMV), an der Delegiertenversammlung, die am vergangenen Samstag in Alpnach stattfand. Im Hinblick auf das 1. Innerschweizer Musikfest, das vom 14. bis 16. Juni 2019 in Hergiswil stattfindet, sprach Ricciardi von einem «geschichtsträchtigen Unterfangen». Dies deshalb, weil es eine Premiere ist, dass fünf Kantone der Innerschweiz (UR, SZ, OW, NW, ZG) gemeinsam ein Musikfest durchführen.

Schon vor längerer Zeit sind die Vorbereitungen angelaufen, und ein OK unter der Leitung des Nidwaldner Ständerates Hans Wicki ist an der Arbeit. Dieser informierte die Delegierten aus erster Hand. «Wir sind überzeugt, dass wir den Zeitgeist treffen und das 1. Innerschweizer Musikfest viele Menschen bewegen wird.» Hergiswil und Musik seien seit jeher eng miteinander verbunden. Aber auch Innovation und Mut seien Attribute, die mit Hergiswil in Verbindung gebracht werden, so Hans Wicki. Und mit Blick auf die Glasi und deren Glasbläser: «Hergiswil ist kein Schlafdorf, sondern ein Blasdorf.» Das OK rechnet bei 70 bis 100 Blasmusikkorps mit über 3000 Musikanten aus der ganzen Innerschweiz und rund 15000 Besuchern. Nebst den Wettspielen, die im Zentrum stehen, sind im Rahmenprogramm weitere Anlässe auch für Leute geplant, die mit Blasmusik wenig anfangen können, unter anderem auch ein grosses Open Air mit modernen Klängen. «Es gibt keinen Grund, nicht am Musikfest teilzunehmen», warb Dieter von Arx vom örtlichen OK vor den Delegierten.

Lob für Jugendblasorchester

In seinem Jahresbericht erwähnte René Ricciardi die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarverbänden und dem Eidgenössischen Musikverband. Ein grosses Lob gab es für das Jugendblasorchester Unterwalden unter der Leitung von Beat Blättler und Olivia Rava, auch wenn deren finanzielle Begehrlichkeiten an den Verband nicht alle erfüllt werden konnten. Beat Blättler, Präsident der kantonalen Musikkommission, würdigte in seinem Jahresbericht nebst den Leistungen der 17 Vereine auch die Verdienste von Emil Wallimann für das Blasmusikwesen. Denn Wallimann hatte sich vor einem Jahr aus der Blasmusik zurückgezogen. Es war am Samstag reiner Zufall, dass er fast zeitgleich zu dieser Würdigung in Fribourg zum «höchsten Jodler» der Schweiz gewählt wurde («Zentralschweiz am Sonntag» vom 11. März). Kassier Marco Gabriel konnte in der Jahresrechnung einen kleinen Gewinn von rund 1400 Franken verbuchen. Mit grossem Applaus wurden die Vorstandsmitglieder René Ricciardi und Silvia Hursch­ler sowie Beat Blättler und Marcel Krummenacher in der Musikkommission bestätigt.

«Ein sehr gut funktionierender Verband»

Die Alpnacher Gemeinderätin Sibylle Wallimann überbrachte Grüsse der Gemeinde Alpnach und Bernhard Lippuner solche des Eidgenössischen Blasmusikverband. «Der UMV ist ein sehr gut funktionierender Verband», so Lippuner vom Zentralverband. Erstmals stand die Veteranenehrung unter der Leitung von Hans Sennhauser. Zu den Klängen der Musikgesellschaft Alpnach unter der Leitung von Paul Wermelinger durften 19 Musikanten die verdiente Ehrung entgegennehmen (siehe Kasten).

Kurt Liembd

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Hinweis

1. Innerschweizer Musikfest: www.imf2019.ch

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