OB-/NIDWALDEN: Es gab kein Ersatzgebiet ohne Bannalp

Dass die Bannalp Jagdbanngebiet werden soll, erhitzt die Gemüter. Der Obwaldner Landammann Paul Federer nimmt zu Vorwürfen Stellung.

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Landammann Paul Federer nimmt Stellung. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)

Landammann Paul Federer nimmt Stellung. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)

Die Regierungen von Nidwalden und Obwalden beantragen beim Bundesrat, einen Teil des Jagdbanngebietes Huetstock im Bereich Trübsee ins Gebiet Bannalp/Walenstöcke/Schwarzwald zu verlegen. Der Entscheid stösst vor allem bei Umweltverbänden und bei den direkt betroffenen Bannalp-Bahnen auf Unverständnis. Im Interview erklärt der Obwaldner Regierungsrat Paul Federer, wie es zum Entscheid gekommen ist.

«Über zweijähriger Prozess»

Federer widerspricht Vorwürfen, das nun vorgeschlagene Ersatzgebiet sei von Anfang an festgestanden. «Davon kann keine Rede sein. Hinter dem Entscheid steht ein über zwei Jahre dauernder Prozess», führt er aus. Auch erklärt er noch einmal, warum ein Jagdbanngebiet, das direkt an das heute bestehende auf Trübsee angrenzen würde, nicht gefunden werden konnte. Die infrage gekommenen Gebiete südwestlich des Trübsee allein waren von der Fläche her zu klein. Deshalb habe in einer zweiten Variante, die abgeklärt worden ist, die Bannalp auch dazugehört, betont Federer. Er bestätigt, dass der mögliche Zusammenschluss der Skigebiete Engelberg, Melchsee-Frutt und Hasliberg bei den Überlegungen der Regierungsräte von Nidwalden und Obwalden eine Rolle gespielt haben.

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