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OB- / NIDWALDEN: Fast alle Schüler wissen, wie es weitergeht

99,5 Prozent der Schulabgänger haben eine Anschlusslösung gefunden. Lediglich zwei Schüler in Obwalden und zwei Schüler in Nidwalden wissen noch nicht, wie es nach der obligatorischen Schulzeit weitergeht.
Sie haben einen Abschluss im Sack: Lehrlinge der Lehrabschlussfeier der Gewerblich-industriellen Berufe, aufgenommen in der Aula Cher in Sarnen. (Bild: Roger Zbinden)

Sie haben einen Abschluss im Sack: Lehrlinge der Lehrabschlussfeier der Gewerblich-industriellen Berufe, aufgenommen in der Aula Cher in Sarnen. (Bild: Roger Zbinden)

In Nidwalden beendeten diesen Sommer 450 und in Obwalden 399 Jugendliche die obligatorische Schulzeit. In beiden Kantonen wussten nur je zwei Jugendliche nicht, wie es weitergeht, wie die Staatskanzlei mitteilt.

In Nidwalden entspricht der Anteil der beruflichen Grundbildung den früheren Jahren. Obwalden verzeichnet den höchsten Anteil seit je, weil insbesondere die Obwaldner vermehrt in die berufliche Grundbildung statt in Zwischenlösungen oder weiterführende Schulen eingestiegen sind. In Nidwalden wuchs der Anteil der weiterführenden Schulen markant, in Obwalden sank er. Nach dem Wegfall des schulischen Brückenangebots besuchen Nidwaldner Jugendliche verstärkt weiterführende Schulen.

Nidwaldner wählten 40 Berufe, Obwaldner 31. Die Nidwaldner entschieden sich im Gegensatz zu den Obwaldner geschlechtsuntypischer, z.B. für Automatiker, Automobilmechatroniker, Elektroniker, Gärtner mit Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, Polymechaniker und Landwirt. Im Mehrjahresvergleich beginnen Nidwaldner verstärkt wieder berufliche Grundbildungen im eigenen Kanton, bei Obwaldner nehmen ausserkantonale Lehrstellen leicht zu. Am gefragtesten sind die Berufe Kaufmann, Detailhandelsfachfrau der Branche Lifestyle, Zimmermann, Fachfrau Gesundheit und Elektroinstallateur ein.

Nicht mehr begehrt sind Welschlandjahre. Hingegen werden vermehrt Praktikumsstellen ohne Schule im Bereich Kinderbetreuung angetreten. Wie die Staatskanzlei weiter schreibt, hat es seit wenigen Jahren in den beiden Kantonen mehr freie Lehrstellen als Interessenten. Diese für die Jugendlichen positive Entwicklung habe für die Betriebe den Nachteil, dass in beiden Kantonen Lehrstellen in diversen Berufen nicht besetzt werden konnten.

HINWEIS:
Weiterführende Informationen unter:
www.ow.ch → ins Suchfenster «Schulende» eingeben (für Obwalden)
www.netwalden.ch → unter «Aktuelles» (für Nidwalden)

Nidwalden

Berufliche Grundbildung 289 64,2 %
Weiterführende Schulen 118 26,2 %
Zwischenjahre 41 9,2 %
Ohne Lösung 2 0,4 %
Total 450 100 %

Obwalden

Berufliche Grundbildung 282 70,7 %
Weiterführende Schulen 65 16,3 %
Zwischenjahre 50 12,5 %
Ohne Lösung 2 0,5 %
Total 399 100 %


LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Gewerblich Industriell OW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
LAP Kaufmänisch OW und NW (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
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Lehrabschluss-Feiern in Ob- und Nidwalden

Roger Elsener, 19, Zeichner EFZ, Baar: «Für mich stand von Anfang an klar, dass ich etwas Leichtes, Lockeres anziehen werde. Wenn ich ein Diplom geschafft hätte, wäre ich allerdings im Smoking erschienen.» (Bild: Neue ZZ/Werner Schelbert)
Lars Suter, 21, Fachmann Betriebsunterhalt, Hünenberg: «Ich habe einfach meinen Kleiderschrank durchforstet und etwas Passendes ausgesucht. Mit dem schwarzen Kurzarmhend und der beigen Hose habe ich eine Kombination gefunden, die – so glaube ich – mir gut ansteht.» (Bild: Neue ZZ/Werner Schelbert)
Nadia Merz, 25, Polygrafin, Unterägeri: «Dieses Kleid habe ich bei Zalando gefunden und bestellt. Ich wusste allerdings nicht auf Anhieb, ob ich das Kleid in Rot oder in Blau wählen sollte. Einmal angezogen, fand ich, dass mir das Blaue besser stehen würde.» (Bild: Neue ZZ/Werner Schelbert)
Tamara Iten, 20, Fachfrau Betreuung EFZ, Unterägeri: «Diese Schwarz-weiss-Kombination habe ich beim Shoppen mit meiner Mutter und meinem Freund Lorenzo Valero in Zürich Sihl-City entdeckt. Wir alle drei fanden, dass es genau das Richtige sei für die Diplomfeier.» (Bild: Neue ZZ/Werner Schelbert)
Sarah Dittli, 21, Fachfrau Betreuung EFZ, Neuheim: «Eine Freundin hat mir geraten, in Zürich Sihl-City einkaufen zu gehen. Als ich dieses nachtblaue Kleid mit den feinen Spitzen und dem Strassbesatz am Ausschnitt entdeckte, war ich hin und weg.» (Bild: Neue ZZ/Werner Schelbert)
Riccarda Meier, 19, Kauffrau, Unterägeri: «Ich habe mein Kostüm beim Shoppen mit Kolleginnen in einem Schaufenster gesehen. Dann bin ich in den Laden gegangen, habe das Kostüm anprobiert und es spontan gekauft. Sehr zur Freude meines Bruders und meiner Eltern, denen es auch gut gefiel.» (Bild: Patrick Hürlimann / Neue ZZ)
Luca Radi, 19, Kaufmann, Steinhausen: «Als Fan der Mode der 1920-er-Jahre wollte ich einen grünen Anzug, ein weisses Hemd, eine schwarze Fliege und schwarze Hosen kaufen. Aber dann habe ich mich im Herren-Globus in Zug kompetent beraten und mich topmodern stylen lassen.» (Bild: Patrick Hürlimann / Neue ZZ)
Nadine Stehli, 19, Kauffrau, Oberrüti: «Weil ich nichts anderes gefunden habe, habe ich mich für den Kauf eines "Kleinen Schwarzen" entschieden. Es gefällt mir, weil man es zu jedem feierlichen Anlass tragen kann.» (Bild: Patrick Hürlimann / Neue ZZ)
Jasmin Bucher (20), Restaurationsfachfrau, Zug: «Dies war das erste Kleid, das ich bei Grieder in Zürich anprobiert habe und es sass auf Anhieb so perfekt, dass ich mich sofort dafür entschied. Mein Schatz Roman schenkte es mir zur bestandenen LAP. Ein Markenzeichen habe ich nicht, aber ich bin immer fröhlich. Nicht so mein Ding wäre ein Jumpsuit, weil ich mich zu klein dafür fühle.» (Bild: Yvonne Imbach / Neue NZ)
Yann Kébé, 24, Detailhandelsfachmann, Luzern: «Mein Markenzeichen sind meine Rastas, und weil ich die Lehre im Kleiderladen Paranoia gemacht habe, trage ich die coolen Kleider auch an der Diplomfeier. Wie teuer sie waren, weiss ich aber trotzdem nicht. Was ich als Skater nie anziehen würde, sind Skinny Jeans.» (Bild: Neue LZ/Dominik Wunderli)
Munawara Ibrahim, 19, Detailhandelsfachfrau, Kriens: «Ich wurde von meiner Mutter beraten, sie hilft mir immer in Sachen Aussehen. Ich würde nie etwas rückenfreies tragen. Für das heutige Outfit habe ich rund 150 Franken bezahlt, natürlich extra für die Diplomfeier.» (Bild: Neue LZ/Dominik Wunderli)
Valentina Shahini, 19, Detailhandelsfachfrau, Luzern: «ag. Das Kleid gehört meiner Schwester und sie hat mir auch dazu geraten. Mit Schminke und Schmuck hat das Outfit rund 200 Franken gekostet, aber eben, ich hatte ja schon alles. Baggies und unpassende Kleider würde ich nie tragen.» (Bild: Neue LZ/Dominik Wunderli)
Nicola Van de Ven, 21, Detailhandelsfachmann, Luzern: «Rund 500 Franken kostete mein Outfit, gekauft bei Zara und H&M. Beraten habe ich mich selbst und mein Markenzeichen sind meine Fingertattoos. Was ich nie tragen würde, sind Sandalen mit weissen Tennissocken.» (Bild: Neue LZ/Dominik Wunderli)
Nasha Paramsothy, 19, Detailhandelassistentin, Luzern: «Ich habe meinen Sari nicht nur extra aus Indien gekauft, sondern auch massschneidern lassen. Das kostete rund 600 Franken. Ich glaube, dass man mich aufgrund meines ansteckenden Lachens kennt.» (Bild: Neue LZ/Dominik Wunderli)
Viviane Reich, 21, Detailhandelsfachfrau, Kriens: «Zu diesem Outfit hat mir meine Freundin geraten, ich habe es extra für die Diplomfeier gekauft. Ein Mix aus H&M und Zara für rund 150 Franken. Ich würde niemals ein Kleid tragen und mein Markenzeichen ist eindeutig meine Frisur.» (Bild: Neue LZ/Dominik Wunderli)
Gino Gagulic, 19, Kaufmann, Kriens: «Man kennt mich wegen meinen schönen blauen Augen. Und entsprechend schön und teuer musste auch mein Outfit für die Diplomfeier sein. 800 Franken habe ich dafür in den Läden Manor und PKZ ausgegeben. Was ich nie tragen würde sind Crocs.» (Bild: Neue LZ / Manuela Jans)
Larissa Scherer, 19, Kauffrau, Emmenbrücke: «Ich habe mein Outfit extra für die Diplomfeier gekauft. Meine blonden Haare und mein spezieller Nasenring sind meine Markenzeichen. Schlaghosen würde ich niemals tragen.» (Bild: Neue LZ / Manuela Jans)
Tanja Wiederkehr, 19, KV, Ballwil: «Das Kleid habe ich extra bei Brautmode Wicki gekauft, ich werde es auch sonst wieder mal tragen, schliesslich hat es mit Anpassungen ca. 250 Franken gekostet. Ich lache immer, das ist mein Markenzeichen und ich würde nie einen langen Jeansrock tragen.» (Bild: Neue LZ / Manuela Jans)
Feride Cibil, 23, Kriens, KV: «Es ist mein Markenzeichen, immer gut gestylt zu sein, ich kümmere mich auch immer selber darum. Für diesen Anlass habe ich Outfit im Wert von 300 Franken gekauft. Ich würde nie etwas Gestreiftes tragen.» (Bild: Neue LZ / Manuela Jans)
Nadja Grüter, 20, Konstrukteurin, Nottwil: «Mein Kleid trug ich erstmals anlässlich der Hochzeit meiner Schwester vor einem Jahr. Für die Lehrabschlussfeier habe ich die Schleppe entfernt. Beim Kauf bei Dona Boutique in Emmen haben mich meine beiden Schwestern Karin und Daniela beraten. Mein Markenzeichen ist eher sportlich. Dabei versuche ich, mit Frisur und Schmuck das Optimum herauszuholen. Ich würde nie etwas tragen, worin ich mich nicht wohlfühle.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Daniela Bieri, 19, Polymechanikerin, Flühli: «Das Kleid, das ich trage, habe ich mir aus dem Internet bestellt. Made in China, meinte meine Mutter, die mich auch beraten hat. Eine Schneiderin hat es für die Lehrabschlussprüfung ein wenig abgeändert. Alles in allem hat es rund 200 Franken gekostet. Mein Markenzeichen ist möglichst einfach und zweckmässig.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Philipp Lustenberger, 19, Polymechaniker, Werthenstein: «Da die Lehrzeit nun zu Ende ist, wollte ich mich für die Lehrabschlussfeier extra fein anziehen. Gekauft ich die Kleidung mit Fliege in Luzern bei WE Fashion. Das Ganze hat mich rund 400 Franken gekostet. Meine Mutter war beim Kauf dabei. Sie hat mich zusammen mit der Verkäuferin sehr gut beraten. Ich bin sonst eher der sportliche T-Shirt-Typ. Was ich sicher nie tragen würde, ist ein Rock.» (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Tina Kunz, 24, Kunststofftechnologin EFZ, Kerns: «Mein Kleid habe ich extra für den heutigen Anlass gekauft und zwar im Internet – bei Zalando für 80 Franken. Ich habe ein Kleid gesucht, das zum Sommer passt und nicht allzu edel daherkommt. Mein Markenzeichen waren früher meine Dreadlocks, die hab ich aber nicht mehr. Ich würde nie etwas tragen das glänzt oder glitzert.» (Bild: Roger Zbinden / Neue OZ)
Dominik Rohrer, 18, Zimmermann EFZ, Sachseln: «Heute trage ich eine Zimmermannstracht, die ich mir von einem Arbeitskollegen leihen durfte. Später einmal möchte ich mir vielleicht auch so eine Tracht anschaffen. Man trägt sie, wenn man auf Wanderschaft geht, wenn ein Arbeitskollege heiratet oder bei Aufrichtefeiern. An so einem Tag würde ich niemals Trainerhosen anziehen.» (Bild: Roger Zbinden / Neue OZ)
Marco Schneeberger, 18, KV, Buochs: «Ich hatte meine Kleidung bereits und wurde von meiner Mutter beraten. Das ist der Anzug, den ich bei meiner Firmung bereits getragen habe – für alle grossen Anlässe eben. Ich mag es chic, darum kommen Trainerhosen im Alltag für mich nicht in Frage.» (Bild: Neue LZ / Manuela Jans)
Corinne Meier, 18, Detailhandelsfachfrau, Ennetmoos: «Ich habe mein Kleid bei Zalando gefunden. Was es kostet, sage ich nicht. Denn mein Vater zahlt es mir, es ist ein Geschenk von ihm. Beraten haben mich beim Kaufen meine beste Kollegin Corinna und meine Schwester Nicole. Mein Markenzeichen, das sind meine fünf Ohrringe am rechten Ohr. Was ich niemals tragen würde? Ja, viel fällt mir da nicht ein: Vielleicht Kampfstiefel.» (Bild: Roger Zbinden / Neue OZ)
Sandra Barmettler, 19, Fachfrau Gesundheit, Ennetmoos: «Ich wollte schon immer ein weisses Kleid mit einem schönen Glanz, ich liebe weiss. Mit 150 Franken, die ich dafür bei Manor ausgeben musste, ist der Preis an der oberen Grenze, aber ich kaufte es ja nicht nur für die Lehrabschlussfeier, sondern auch für die Firmung. Meine Mutter hat mich beraten. Meine Zöpfchen sind mein Markenzeichen, nie tragen würde ich Schuhe mit ganz hohen Absätzen, damit könnte ich nicht gehen.» (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Sabrina Imboden, 18, Köchin, Buochs: «Dieses Kleid kaufte ich extra für die Lehrabschlussfeier, am Tag, als ich erfuhr, dass ich die Lehrabschlussprüfung bestanden hatte. Es gefiel mir auf den ersten Blick. Ich kaufte es in Luzern, auf Beratung war ich nicht angewiesen. Ich bekam schon viele Komplimente zu diesem geblümelten Sommerkleid.» (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Alexander Keiser, 37, Spengler, Oberdorf: «Für die Lehrabschlussfeier meiner Zweitlehre habe ich die Zunftleidung der Dachdecker angezogen, da ich noch immer auf diesem Gebiet arbeite. Damit zeigt man die Berufsehre und bekennt sich zum Berufsstand. Wenn nicht jetzt, wann dann anziehen, sagte ich mir. Früher in Deutschland arbeiteten wir gar in dieser Kluft.» (Bild: André A. Niederberger / Neue NZ)
Lina De Simoni (19), Köchin, Hergiswil NW: «Mein Outfit habe ich einer kleinen Designer-Boutique in Barcelona schon vor einiger Zeit entdeckt und für eine Hochzeit gekauft. Mein Markenzeichen sind meine sehr kurzen Haare, die zu meiner 180 cm –Körpergrösse passen. Was ich nicht trage, sind Röcke, ich besitze keinen einzigen.» (Bild: Yvonne Imbach / Neue NZ)
Elias Hoeben, 18, Automobilfachmann, Altdorf: «Die Fliege ist eine Ausnahme. Vor der Lehrabschlussfeier habe ich den Krawattenknopf nicht hingekriegt. Ein Kollege hatte noch die Fliege im Auto, die er mir gab. Ich habe den Anzug gemeinsam mit den Eltern gekauft, aber entschieden habe ich allein. Chic kleide ich mich nur zu besonderen Anlässen, weil ich Angst habe, dass die Kleidung schmutzig wird. Eigentlich bin ich eher der lockere Typ mit gross geschnittenen T-Shits und Basketballschuhen.» (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Samuel Herger, 22, Technische Berufsmaturität, Schattdorf: «Meine Lieblingsfarbe ist gelb, deshalb ich mich für gelbe Hosen und Hosenträger entschieden. Meine Mutter hat mir vor der Lehrabschlussfeier gesagt, dass ich gut aussehe. Viele Reaktionen habe ich aber nicht erhalten. Meine Kollegen sind sich gewohnt, dass ich mich manchmal speziell anziehe – seien es farbigen Hosen oder ein spezieller Aufdruck auf dem T-Shirt. Ich kleide mich nach Lust und Laune und kann auch gut mit simplen Jeans leben.» (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Ramon Tresch, 18, Kauffrau, Schattdorf: «Ich habe sehr viele Kleider bestellt und probiert, die mir aber einfach nicht gepasst haben. Letztlich habe ich mich für einen Overall entschieden. Dazu kaufte ich noch passende Accessoires: blauen Schmuck und eine blaue Tasche. Ich habe positive Feedbacks erhalten. Die Leute meinten, alles sei gut aufeinander abgestimmt. Übrigens: Meine "Nebenstiftin" hat ein ähnliches Kleidungstück gewählt. Wir waren die einzigen mit Overall an der Lehrabschlussfeier.» (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Natali Kajic, 18, Kauffrau mit Berufsmatura, Erstfeld: «Ich habe von Anfang an ein langes Kleid gewollt, und blau ist meine Lieblingsfarbe. Tagelang habe ich im Internet nach einem Kleid gesucht, mit dem Resultat bin ich jetzt sehr zufrieden. Das Kleid kommt aus Malaysia, was ich vorher aber nicht gewusst habe. Es ist ziemlich eng, zum Feiern ziehe ich mir deshalb etwas Bequemeres an. Denn eigentlich nicht kein Kleid-Typ. Nur hohe Schuhe trage ich häufig.» (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Anna Epp, 17, Kauffrau, Erstfeld: «Ich hatte gewisse Vorstellungen. Aber ich habe schnell gemerkt, dass ich das perfekte Kleid – hinten lang, vorne kurz - nicht finden werde. Also musste ein Kompromiss her. Ich habe meine Kleider der Schwester und der Mutter vorgeführt – es war sozusagen eine Laufsteg-Show zu Hause. Eindeutig ist dann die Wahl auf dieses weisse Kleid gefallen. Im Büro trage ich gern bequeme Sachen, zum Beispiel leichte Hosen im Sommer.» (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Fabienne Stäheli, 20, Fachfrau Gesundheit, Einsiedeln: «Das Kleid habe ich von meiner Schwester ausleihen dürfen. Wie viel es gekostet hat? Ich weiss es nicht, aber meine Schwester sagte, ich müsse aufpassen, es sei teuer gewesen. Bestellt hatte sie es bei Zalando. An solchen Anlässen kleide ich mich gerne elegant, sonst entspricht mir aber eher der Hippie-Look.» (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Paul-Niklas Jaeger, 19, Polymechaniker, Einsiedeln: «Mein Outfit habe ich schon länger, ich kaufte es mir für die Konfirmation für zirka 500 Franken. Meine Mutter hat in Sachen Mode mehr Ahnung als ich, deshalb hat sie mich damals beraten. Nicht fehlen darf bei mir die Armbanduhr. Niemals tragen würde ich eine Jogginghose, wenn ich unter die Leute gehe.» (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Sabrina Steiner, 19, Fachfrau Gesundheit, Schwyz: «Vor etwa einem Jahr in den Ferien in Portugal habe ich mir dieses Kleid gekauft, weil mir Schnitt und Farbe einfach gefallen haben. Da musste mich niemand beraten. Der Preis dürfte etwa 60 Euro betragen haben. Mein Markenzeichen sind meine beiden Tätowierungen. Was ich niemals tragen würde? Einen Hut.» (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Sarah Birchler, 23, Assistentin Gesundheit und Soziales, Einsiedeln: «Das Kleid habe ich bei Zalando bestellt und zwar speziell für die Lehrabschlussfeier. Beraten haben mich meine Schulkolleginnen. Gekostet hat es mich rund 60 Franken. Mein Markenzeichen? Ich trage die Haare immer offen. Nicht in Frage kommt für mich ein Outfit mit Totenköpfen.» (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Nicole Steiner, 19, Fachfrau Gesundheit, Alpthal: «Mein Outfit habe ich extra bei Zalando bestellt. Es passt perfekt zu mir, ist aber eine Notlösung, weil das erste Kleid viel zu klein war. Gekostet hat es 130 Franken. Schwarz ist meine Farbe, sonst kleide ich mich aber eher im Rocker-Look. Ein No-Go ist eine Hose oder ein Jupe mit Blümchen drauf.» (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)
Michelle Weber, 20, Kauffrau, Arth: «Ich wollte ein Kleid, das oben eng und unten weit ist. Beim Surfen im Internet habe ich dann genau das gefunden, was ich wollte. Ich bin happy.» (Bild: Patrick Hürlimann / Neue ZZ)
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So modisch war es an den Diplomfeiern

pd/rem

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