OB-/NIDWALDEN: Flüchtlinge werden beruflich integriert

Die Kontaktstelle Arbeit OW/NW übernimmt ab 1. Juli die berufliche Integration von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen im Kanton Obwalden. Der Regierungsrat hat einem entsprechenden Leistungsvertrag zugestimmt.

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Im Auftrag der beiden Kantone Obwalden und Nidwalden begleitet die Kontaktstelle Arbeit OW/NW seit 1998 Langzeitstellensuchende bei ihrem Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Sie hat ihren Geschäftssitz in Sarnen. Mit der langjährigen Erfahrung und guten Verankerung in Obwalden ist die Kontaktstelle Arbeit OW/NW bestens geeignet, auch die berufliche Integration für anerkannte Flüchtlinge (Personen mit einem positiven Asylentscheid) und vorläufige Aufgenommene (Personen mit negativem Asylentscheid, die aus verschiedenen Gründen vorläufig in der Schweiz bleiben können), zu übernehmen. Sie verfügt über das entsprechende Know-how und die notwendigen Kontakte zu Arbeitgebern.

Die Kontaktstelle Arbeit OW/NW wird anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene beraten, mit dem Ziel, sie nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wie die Staatskanzlei Obwalden . Dazu werden ihre sprachlichen, schulischen und beruflichen Qualifikationen erfasst und überprüft. Die Personen werden passenden Abklärungs- und Förderungsmassnahmen zugewiesen oder in Ausbildungsstätten oder den Arbeitsmarkt vermittelt.

Befristeter Leistungsvertrag

Die Kosten für die Dienstleistungen der Kontaktstelle Arbeit OW/NW für die berufliche Integration betragen rund 135'000 Franken pro Jahr. Die Finanzierung erfolgt vollumfänglich durch den Bund im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramms. Trägerschaft der Kontaktstelle Arbeit OW/NW ist die Arbeitsstiftung Obwalden, in welcher alle sieben Obwaldner Gemeinden vertreten sind.

pd/zim