OB-/NIDWALDEN: Gewappnet gegen Stausee-Panne

Nach einer Stauseepanne sind im Nationalpark Tausende Forellen tot. Das wäre in unseren Kraftwerken kaum möglich – so die Fachleute.

Romano Cuonz
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Das Stauwehr des Kraftwerks Sarneraa in Kägiswil: In der Mitte der Schütz, der Restwasser durchlässt, und rechts die neu erstellte Fischtreppe. (Bild Romano Cuonz)

Das Stauwehr des Kraftwerks Sarneraa in Kägiswil: In der Mitte der Schütz, der Restwasser durchlässt, und rechts die neu erstellte Fischtreppe. (Bild Romano Cuonz)

Ein Aufschrei der Empörung geht seit Tagen durch die Medien: Ausgerechnet im Schweizer Nationalpark sind nach unbegreiflichen Fehlmanipulationen am Livigno-Stausee mehrere Tausend einzigartige Bachforellen und zahllose andere seltene Wassertiere verendet. «Eine Katastrophe in diesem Ausmass wäre in Ob- oder Nidwalden wohl kaum möglich» versichert Alain Schmutz (Leiter der Abteilung Umwelt Obwalden). Nur schon, weil man hier gar keine derart grossen Anlagen betreibe.

Überdies hätten Ob- und Nidwalden auf den 1. Januar 2013 gleichzeitig für Sarner- und Engelbergeraa die Restwassersanierungsvorschriften des Bundes verfügt. Deren Einhaltung würde nun streng kontrolliert. Fidel Hendry (Leiter Abteilung Gewässer in Nidwalden) ergänzt: «Um die Wehre – an der Engelbergeraa bei Buochs und an der Sarneraa nach dem Wichelsee – wurden sogenannte Fischtreppen gebaut». Diese würden Fischen den Lebensraum erweitern. Dass die beiden Talflüsse – wie das früher ab und an der Fall war – völlig trocken gelegt werden, sei damit praktisch undenkbar geworden.

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